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„lieber Wurmbrand, Kinsky, Thurn etc. herrliche Nachrichten.
Königsmark’s und Torstenson’s Correspon.denz muss jedoch
„mühsam zusammengestellt werden, weil sie bis jetzt unbeachtet
„blieb. Doch habe ich bereits einige hundert Briefe an Oxenstjerna
„bei einander und es Hesse sieb falls Zeit wäre, manches wichtige
„Licht in unsere Geschichte daraus eintragen.”
„Von Philipp Chemnitz, dessen zwei erste Bände über den
„dreissigjährigen Krieg gedruckt wurden, fand ich im Archive vor
„des dritten Theiles erstes Buch, und den ganzen vierten Theil,
„die Jahre 1641 und 1642 umfassend. (Orig, des Chemnitz, SOI
„enggeschriebene Folioblätter.)”
„Das also im Allgemeinen das Resultat einer vierzehntägigen
„Arbeit!”
So viel aus Dudik’s interessantem Schreiben. Berichterstatter
setzt hinzu, es ist allerdings sehr wünschenswert!», dass Herrn
D u d i k ein längerer Aufenthalt in Schweden möglich gemacht werde,
damit die Nachrichten über die dortigen Schätze möglichst vollständig
werden. Werweiss, wie bald es wieder einem andern
Geschichtsforscher möglich werden dürfte, eine solche Foi’schungsreise
zu unternehmen.
Ich gehe aber als Berichterstatter der historischen Commission
noch weiter, ich mache auf die Nothwendigkeit aufmei’ksam, die
Periode des dreissigjährigen Krieges insbesondere zum
Gegenstand der umfassendsten und gewissenhaftesten Forschung
zu machen.
Welche Schätze, wie wir eben gehört haben, in S chweden ,
aber auch welche Schätze in M ü n c h e n, das im Reichsarchive allein
über 800 Fascikel Acten aus dieser Periode enthält! — Das wäre
eine würdige Aufgabe eines österreichischen Gelehrten, dem ich
übrigens die Ausdauer und den Eifer des Herausgebers der Cleseliana
wünsche.