Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

242

„lieber  Wurmbrand,  Kinsky,  Thurn  etc.  herrliche  Nachrichten. ­
  Königsmark’s  und  Torstenson’s  Correspon.denz  muss  jedoch
„mühsam  zusammengestellt  werden,  weil  sie  bis  jetzt  unbeachtet
„blieb.  Doch  habe  ich  bereits  einige  hundert  Briefe  an  Oxenstjerna
„bei  einander  und  es  Hesse  sieb  falls  Zeit  wäre,  manches  wichtige
„Licht  in  unsere  Geschichte  daraus  eintragen.”
„Von  Philipp  Chemnitz,  dessen  zwei  erste  Bände  über  den
„dreissigjährigen  Krieg  gedruckt  wurden,  fand  ich  im  Archive  vor
„des  dritten  Theiles  erstes  Buch,  und  den  ganzen  vierten  Theil,
„die  Jahre  1641  und  1642  umfassend.  (Orig,  des  Chemnitz,  SOI
„enggeschriebene  Folioblätter.)”
„Das  also  im  Allgemeinen  das  Resultat  einer  vierzehntägigen
„Arbeit!”
So  viel  aus  Dudik’s  interessantem  Schreiben.  Berichterstatter
setzt  hinzu,  es  ist  allerdings  sehr  wünschenswert!»,  dass  Herrn
D  u  d  i  k  ein  längerer  Aufenthalt  in  Schweden  möglich  gemacht  werde,
damit  die  Nachrichten  über  die  dortigen  Schätze  möglichst  vollständig ­
  werden.  Werweiss,  wie  bald  es  wieder  einem  andern
Geschichtsforscher  möglich  werden  dürfte,  eine  solche  Foi’schungsreise
  zu  unternehmen.
Ich  gehe  aber  als  Berichterstatter  der  historischen  Commission
noch  weiter,  ich  mache  auf  die  Nothwendigkeit  aufmei’ksam,  die
Periode  des  dreissigjährigen  Krieges  insbesondere  zum
Gegenstand  der  umfassendsten  und  gewissenhaftesten  Forschung
zu  machen.
Welche  Schätze,  wie  wir  eben  gehört  haben,  in  S  chweden  ,
aber  auch  welche  Schätze  in  M  ü  n  c  h  e  n,  das  im  Reichsarchive  allein
über  800  Fascikel  Acten  aus  dieser  Periode  enthält!  —  Das  wäre
eine  würdige  Aufgabe  eines  österreichischen  Gelehrten,  dem  ich
übrigens  die  Ausdauer  und  den  Eifer  des  Herausgebers  der  Cleseliana
  wünsche.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.