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haben, wie auch dass dasselbe 1571 bestätigt worden sei. Der
Fürst.-Abt Marian wollte es im Jahre 1729 ausüben und liess
Kr euzer prägen, deren einer hier abgebildet und beschrieben ist.
MAU. ianus D. ei G. ratiaA—B. bas. D. esertiuensis S. acri R. oraani
I. mperii P. rinccps. Im 1. und 4. rothen Felde des quadrirten
Wappenschildes prangt das weisse Andreaskreuz als Wappen der
Abtei, im 2. und 3. blauen Felde ein silberner Schwan 1 } (oder
richtiger Pelikan), der sich die Brust aufreisst, um mit seinem Blute
die Jungen zu nähren. Auf dem Wappenschildchen ruht die Inf ul
und rechts erblickt man den Krumm stab, an der Stelle links,
wo im Wappen anderer geistlichen Reichsslände das Schwert sichtbar
ist, flattert zur Füllung des Raumes das Band der Inful meines
Erachtens aus dem Grunde, weil dem Hochgerichte Disentis und
nicht demdortigen Fürst-Abte die weltliche Gerichtsbarkeit zu dieser
Zeit gehörte. Ife CAR. olus VI. D. ei G. ratia. R. omani I. mperii
S. emper A. ugustus 1729. Auf der Brust des gekrönten Doppeladlers
die Werthzahl 1. Kurz nach Erscheinung dieses Miinzchens
wurde dem Abte durch den Kaiser vermittelst des damals in Bünden
residirenden Freiherrn Ferdinand von Risenfels 3 ) (nach v.
Haller II. 536), auf die Klage des Freiherrn Thomas von Schauenslein,
Herrn zu Reichenau und Tamins, das Münzen verboten. Daher
sind diese Kreuzer sehr selten.
1 ) Nach (des Herrn Sprecher v. Bernegg) Sammlung rhätischer Geschlechter.
Chur 1847, S. 43.
2 ) Ferdinand Heinrich Freiherr von Ri senfeis war wie sein Vater
Johann Conrad erst in churbayerischen Diensten zu Straubing, trat 1710
in k. k. Dienste, ward nieder.-österr. Regierungsrath und 1727 kais. Gesandter
in Graubünden, wo er im folgenden Jahre die zwischen dem Bisthum
Chur und der Republik Graubünden vorwaltenden Zwistigkeiten zu
seinem grossen Ruhm beilegte. — Mehreres über dieses aus Tirol herstammende
Geschlecht s. des Freiherrn v. Hoheneck löbl. Stände des
Erzherzogthums Oetcrrcich ob der Enns. Pnssau 1732, Bd. II, 1 TS fl’-