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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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von  Sär  en  t  ha  i  mb  (f  1793)  gebar  ihm  (f  1796)  zwei  Söhne:
u)  Karl  Rudolf,  geboren  zu  Innsbruck  am  30.  Juni  1760,  ward
1781  Domcantor  zu  Chur,  dann  nach  Eichhorn  S.  206  am  22.
Jänner  1794  zum  Bischof  daselbst  erwählt,  ferner  infulirter  Propst
zu  Wisserad  bei  Prag  und  starb  als  letzter  Fürstbischof  zu
Chur  wie  auch  Bischof  zu  St.  Gallen  in  dieser  Stadt  am  23.  October
1833  ‘);  6)  Johann  Ru  dolf,  am  21.  November  1763  geboren,
betrat  die  diplomatische  Laufbahn,  war  k.  k.  Kämmerer,  geheimer
Rath  und  Gesandter  in  der  Schweiz,  am  pfalzhaierischen  Hofe  etc.,
wurde  am  18.  Jänner  1805  von  Kaiser  Franz  II.  in  den  Reichsgrafen ­
  st  and  mit  dem  Titel  „Hoch-  und  Wohlgeboren”  erhoben
und  mit  seinem  Namen  und  Wappen  jenes  der  gräflichen  Familie
von  Schauenstein  vereinigt.
Später  ward  dieser  erste  Graf  von  Buol-Sc  hau  enstein
kais.  österreichischer  Bundestagsgesandter  zu  Frankfurt,  Staatsminister ­
  und  Präsident  der  k,  k.  Hofcommission  über  die  reichshofräthlichen
  Acten  und  Depositencasse,  und  starb  zu  Wien  am
12.  Februar  1834  a ).  —  Dessen  Sohn,  Karl  Ferdin  an  d  ,  geb
am  17.  Mai  1797,  Graf  von  Buol-Schauenstein,  zu  Rietberg,
  Strassberg  und  Ehrenfels,  k.  k.  Kämmerer,  geheimer  Rath,
ist  dermals  k.  k.  bevollmächtigter  Minister  am  k.  grossbritannischen ­
  Hofe.
D.  */„  S  cliwei  zer  -  Bazen  oder  ein  Bluzger,  und  zwar  vom  letzten
Gepräge  vom  Kanton  Graubünden.

Av.  KANTON  *  GBA.  au  BUND6N.  Unten:  AB  und  die  Jahrzahl
1842.  Wappen,  nämlich:  drei  je  aus  einer  Wolke  gestreckte,  in
einander  geschlungene  Hände  (als  schönes  Sinnbild  der  Eintracht)
halten  an  einem  Bande  drei  ovale,  neben  einander  gestellte  Schilde.
Der  mittlere  führt  in  weissem  Felde  den  rechts  aufspringenden
1 )  Wiener  Zeitung  vom  7.  November  18.33,  S.  1030.
~)  Wiener  Zeitung  vom  15.  Februar  1834,  S.  153.
            
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