219
tet er um Erh ö hu ng in den Reichs grafens tand, da schon K.
Matthias sein uralt adeliges rittermässiges Geschlecht der Schauenstein
Freiherren von Ehrenfels wegen dessen dem h. römischen
Reich und dem Erzhause Oesterreich sowohl in den höchsten
Kriegs- als auch Civilcliargen geleisteter Dienste im Jahre 1612
in den Freiherrnstand erhoben hat, und hofft diese Erhöhung um
so mehr, da er in hohem Alter und bis dato ohne Leibeserben ist.
Er unlerzeichnet sich: „Thomas Franz Freiherr von Schauenstein
Ehrenfels, Kays. Obrister”.
Kaiser Karl VI. ernannte ddo. Wien am 28. September 1739
ihn zum kaiserlichen General-W achtmeister, und erhob ihn
und seine ehelichen Nachkommen in den Grafe nst a n d für das
h. römische Reich und die Erbländer mit dem Titel Hoch-und
Wohlgeboren; auch wurde sein Wappen gebessert. Erbekam
ein dem Hause v. Schauenstein im Jahre 1611 verliehenes in seinen vier
Feldungen ähnliches nur vermehrtes Wappen. Im rothen Herzschilde
prangen die drei übereinander liegenden Goldforellen
in ihrer natürlichen Farbe, den ein rothes unterhalb mit weissem
Hermelin umfasstes H e r z ogshü tl ein bedeckt. Auf dem Schilde
ruht die Grafenkrone, auf der drei frei offene, blauangelaufene,
rothgefiitterte adelige Turnierhelme mit anhängenden Kleinoden
zu sehen sind. Der mittlere und hintere tragen goldene Königskronen
und der vordere ist mit einem Erzherzogshütlein bedeckt;
auf dem mittlern entspringt ob der Krone ein schwarzer, gekrönter
Doppeladler mit aufgesperrten Schnäbeln, roth ausschlagender
Zunge und goldenen Klauen; auf dem hintern sind die im blauen
Felde beschriebenen silberfarbenen Steinbockshörner, auf dem vorderen
aber ob dem Herzoü'shütlein eine Goldföhre. Auf beiden Seiten
des Schildes stehen zwei «;anz o’eharnischte Schweizer als
Schildhalter, die mit der einen Hand die obere Ecke des Schildes,
mit der andern aber einen gezückten Degen halten.
Dessen mir bekannte Münzen, d) in Gold: a) SOLI.DEO.GLORIA
T. homas Franciscus V. on S. chauenstein L. iber B. aro A. h E. hrenfels.I.n
R.eichenau. Im Felde in einem verzierten Schilde die drei
Goldforellen. IJ,.DVCATVS.AVREVS R. eichenoviensis. Oben 17— 24.
Der Doppeladler, darüber die Kaiserkrone. Ducaten, abgebildet
in : Monnoics en or. Vienne 1759, png. 200, wie auch Lit. ß) TOM. as
FRA.nciscus V.on S.chauenstein L.iber B.aro AB. E.hrcnfels