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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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in  Holland,  Sohn  des  kais.  russischen  Generals  Peter  und  der
Ursula  und  Salis-Haldenstcin.
k)  Margaretha  Katharina,  geh.  12.  September  1760,
vermählte  sich  im  December  1781  mit  Franz  Conrado,  Besitzer
von  Baldenstein  im  Domleschg  und  Commissari  zu  Cläfen.
l)  Judith,  geh.  am  15.  Mai  1763,  vermählte  sich  am  29.  Juni
1780  mit  Hieronymus  von  Salis-Soglio,  Oberstlieutenant  und  Bundespräsidenten, ­
  und  j-  am  20.  April  1789  in  Chur;  er  f  11.  Jänner ­
  1812.
III.
Die  Münzen  des  Freiherrn,  nachlierigen  Grafen  Thomas  Franz
von  Scliauenstcin  und  Ehrenfels  älterer  Linie,  Herrn  zu  Tamins  und
Reichenau.
Thomas  Franz,  Sohn  Johann  Rudolfs  Freiherrn  von  Schauenstein ­
  und  Ehrenfels  und  seiner  Base  ,  Margaretha  Freiinn  von
Schauenstein  ist,  wie  sich  aus  der  gedrängten  Uebersicht  über
dieses  Haus  (S.  205,  Anm.  3),  ergibt,  der  letzte  männliche  Sprosse
dieser  Linie  und  des  ganzen  Geschlechtes.  Seine  Dienste  erhellen  aus
seinem  eigenen  Bittgesuche*)  (ohne  Datum)  an  Kaiser  Karl  VI.,  in
welchem  er,  k.  k.  Oberster,  Seine  Majestät:  er)  um  allergnädigste
Verleihung  des  Generalmajor-Charakters;  b)  um  die  Errichtung ­
  eines  Regim  ents,  und  c)  um  die  Erb  öhung  in  des
h.  römischen  Reichs  Grafenstand  bittet.  Er  sagt  in  demselben,
dass  er  in  Sr.  kaiserlichen  Majestät  Kriegsdiensten  bereits  dreissig
Jahre  Quä-  Stabs  offi  cier  zurückgelegt,  und  zwar  anfangs  unter
dem  mit  dem  General  Baron  v.  Buol  capitulirten  Graubündensehen
  Regiment  (das  in  der  bei  Briguoges  in  Spanien  im  Jahre
1711  vorgefallcnen  Bataille  in  Allerhöchster  Gegenwart  und  vor
Augen  Sr.  Majeslät  Selbsten  mit  tapferstem  Muthe  die  Probe  seiner
Schuldigkeit  abzulegen  die  höchste  Gnad  und  das  Glück  gehabt)
als  Oberstwachtmeister  gestanden  habe.
Nachdem  aber  solches  1714  aus  kaiserlichen  Diensten  wieder
entlassen  worden,  habe  er  sich  nicht  minder  in  dem  Land  und  bei
der  Republik  Graubünden  das  kaiserliche  allerhöchste  Interesse,
besonders  in  der  Velllinischen  Emigration  quä  damaliger  Landrichter ­
  zu  befördern  nach  all  seinen  Kräften  angelegen  sein  lassen,

)  In  den  Reichsaelen  im  k.  k.  Ministerium  des  Innert».
            
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