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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Felde  ein  gleichschenkeliges  Kreuz,.  Grösse:  achthalb  Wiener
Linien:  Gewicht:  623  franaös.  Milligrammes  oder  14.546  Wiener
Richtpfenninge.  Diese  Ilaldensteinischen  Münzen  sind  nicht  probehältis:
  und  wurden  deshalb  aller  Orten  verboten,  daher  ihre  Seitenheit.
  Falsche  Bluzger  alten  Gepräges  sollen  auch  im  Velllin
geschlagen  worden  sein.  Die  verschiedenen  Sorten  dieser  Haldensteiner ­
  Gold-  und  Silbermünzen  sind  in  v.  Haller  Bd.  II,  S.  424
aufgezählt.
Gubert's  grössere  Münzen,  z.  B.  die  Stücke  von  5  und  1  Ducaten,
  sind  von  Hm.  v.  Haller  a.  a.  0.  beschrieben  und  haben  folgendes
Wappen.  Im  1.  u.  4.  quergetheilten  Felde  des  quadrirten  Schildes  ist
aufgoldenem  Grunde  der  grüneSalen-(Weiden-)baum  *)  über  sechs,
roll»  mit  weiss  wechselnden  Pfählen;  im  2.  und  3.  das  ebenfalls
quergetheilt  ist,  oben  in  Blau  die  silbernen  Hörner  (wegen  Liechtenstein), ­
  und  unten  in  Gold  drei  schwarze  Querbalken  (vordem  Strasen,
  vgl.  S.  206),  oben  und  unten  von  je  drei  schwarzen  Kugeln  (vordem ­
  Düpfeln,  S.  207)  besetzt,  für  Gr  Ottenstein;  das  Herzschildchen ­
  prangt  mit  dem  schwarzen  Gemshorn  wegen  Haldenstein.
1.  Dieser  Gubert,  des  Johann  Lucius  von  Salis,  Herrn  von
Haldenstein,  und  der  M.  Flandrina,  Freiinn  von  Schauenstein-Ehrenfels
  ältester  Sohn,  am  11.  September  1699  geboren,  erwarb
(1729)  und  verkaufte  später  die  halbe  Herrschaft  an  Ulysses  von
Salis-Marschlins  etc,,  vermählte  sich  am  17.  September  1724  mit
Barbara  Cleophea  ä  Mannhartis  und  j-  zu  Haldenstein  am  23.November ­
  1737.  Sie  (j-  2.  September  1778)  gebar  ihm:  a)  M.  Flandrina, ­
  geboren  4.  Jänner  1725,  f  ledig  am  18.  October  1751;
b)  Andreas,  geboren  am  30.  Mai  1727,  (bald  nach  seinem  Vater
am  17.  Februar  1726;  c)  Barbara  Cleophea,  geboren  am
16.  April  1732,  2.  Juli  1812  in  Chur;  sie  war  mit  Nicolaus  von
Salis,  Bundespräsidenten  zu  Chur  vermählt.
2.  Maria  Flandrina,  geboren  am  1.  Jänner  1701,  f  ledig  am
1.  Mai  1776  in  Haldenstein.
3.  Margaretha  Katharina,  geboren  29.  September  1702,
j-  17.  .  ,  vermählt  am  25.  November  1729  mit  Friedrich  von
Salis-Samaden,  Lieutenant  in  der  k.  französischen  Garde.

1)  D.  i.  das  Wappen  des  berühmten  Geschlechtes  v.  Salis;  vgl.  das  rliä
toroman.  sa  lisch,  ital.  sälice,  latein.  salix.
            
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