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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Schauenstein  und  Ehren(cls  gelangte  er  mit  seiner  Nachkommenschaft ­
  zum  Besitze  (1701  und  1720)  der  Freiherrschaft
Haid  enstein.  Er  starb  zu  Haldenstein  am  8.  Juli  1722  oder
1723,  seine  Gemahlinn  am  30.  Jänner  1739.
Mit  dem  Tode  (j-1695)  Georg  Philipp’s  Freiherrn  von  Schauenstein ­
  und  Ehrenfels  gerieth,  zumal  beide  Prätendentinnen  einen  langwierigen ­
  Process  führten,  die  Haldensteinische  Münze  ins  Stocken. ­
  Johann  Lucius  liess  jedoch,  sobald  ihm  die  Gemeinde  Haldenstein ­
  gehuldigt  hatte,  allsogleich  münzen.  Haller  nennt  keine
Münze  von  ihm.  Appel  beschreibt  jedoch  in  seiner  Münzsammlung ­
  Bd.  III,  S.  279,  Nr.  988  und  989  zwei  kleine  Münzen  ;  MONE.
NOVA  .  HALDTST.  Das  gekrönte  vierfeldige  Wappen  mit  dem  Haldenstein’schen
  Mittelschildchen.  I}..  LEOPOLD.!.  D.  G.  R.  I.  S.  A.  1701.
Der  gekrönte  Doppeladler  mit  der  Werthangabe  1  (Kreuzer)  auf
dessen  Brust,  dann  zwischen  zwei  Palmzweigen  das  gekrönte
Wappen,  unten  */ 8 .  Sonst  ist  mir  von  Johann  Lucius  keine  Münze
bekannt.
Am  meisten  münzte  dessen  ältester  Sohn  Gubert  in  Gold
und  Silber,  besonders  Bluzger,  sowohl  vor  dem  Ankauf  der  zweiten ­
  Hälfte  der  Freiherrschaft  im  Jahre  1729,  als  auch  nachher.
Hier  ist  ein  solcher  Bluzger  abgehildet:

G-ubcrtus  V - on  S'alis  D'orninus’)  Ln  IIALDENST.  ein.
Das  sch  warze  Steinhockhorn  im  silbernen  Felde,  als
Wappen  von  Halden  stein,  ft  SPES.  MEA.  EST.  DEVS.  1724  Im
’)  Dynasta  ergänzt  Joh.  Christian  Ileichard  in  seinem  Kupfer-Cabinet,
Eisenberg  1828,  Bd.  III.  11,  indem  er  Dynast  mit  Freiherr  gleichbedeutend ­
  nimmt.  Liest  man  Dominus  oder  Dynasta,  so  ist  das  mit  dem
deutschen  „V.on”  zusaminengehaltcn,  eine  sorglose  Uncorrectheit.  Der
Contrast  mit  der  lateinischen  Umschrift  der  Kehrseite  bleibt  indess  immer.
Auch  die  unter  S.  219  von  Lit.  a—5  beschriebenen  Münzen  des  Freiherrn ­
  Thomas  Franz  von  Schauenstein  buben  V.on  in  der  übrigen
durchaus  lateinischen  Umschrift.

Sitzb.  d.  phil.  bist.  CI.  VII.  Bd.  11.  litt.

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