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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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am  13.  Februar  138?  und  fand  seine  Ruhestätte  in  seiner  Stiftung;
zu  Landskron.  Auch  sein  Grahmaht  ging  im  folgenden  Jahrhunderte ­
  durch  die  Wutli  der  Hussiten  zu  Grunde.
Die  Chorherren  zu  Landskron  hatten  auf  des  Bischofs  Grabstein ­
  die  Worte  geschrieben:
Ilac  sunt  in  fofia  defuncti  Antiftilis  ofla,
Petrus  ei  Nomen,  cum  Petro  congruit  omen.
Paftor  erat  rectus.  nunc  eft  super  setliera  vectus.
Ejus  primum  jedes  fuerat  Litliomislia  sedes,
Teutoniae  primas  Sedes  eonfeendit  ad  imas
Magdeburgenfes,  per  multos  Hic  ibi  menfes
Rexit  non  vite  commilTuin  Paftor  ovile,
Julio-Montanus  landein  cum  tempore  canus,
Eft  Prseful  doctus,  sudore  laboreque  coctus
Landskronas  ivit,  gaudens  ibi  fata  subivit,
Ante  fuum  mortem  cupiens  conscribere  sortein
Cieri,  fundavit,  sincere  quos  et  amavit.
Vergleiche  AugustiniOIomucensis  Episcoporum  Olomucensium
Series,  quam  recensuit  etc.  Franc.  Xav.  Richter.  Olomucii  1831,
pag.  120  seq.;  Car.  Ludovici  Hugo  ord.  Praunonstrat.  Annales.
Nanceii  1726.  Tom.  II.  117.
Dass  auch  die  Stadt  Chur  das  Miinzrecht  sich  zueignen
wollte,  geht  aus  einem  Vergleiche  vom  J.  1422  zwischen  dem
Bischöfe  Johann  III.  und  der  Stadt  Chur  hervor,  in  welchem  jenem
die  Münze  zugesprochen  wurde.  Auch  Kaiser  Sigmund,  der  selbst
im  Sommer  1413  zu  Chur,  wohin  er  auf  St.  Barlholomä-Tag  die
Boten  aller  Eidgenossen  zu  sich  bescliieden  hatte,  weilte,  bestätigte
das  Münzrecht  am  15.  September  1434.
Später  errang  sich  auch  die  Stadt  das  Münzrecht,  das  sie
nach  v.  Haller,  11.179,  vom  Kaiser  Friedrich  III.  erhalten  haben  soll.
So  haben  wir  nun  neben  den  bischöflichen  auch  städtische ­
  Münzen  von  Chur  von  verschiedenen  Sorten  und  Metallen, ­
  die  aber  wegen  ihres  schlechten  Gehaltes  nicht  nur  in  der
Schweiz  ,  sondern  auch  an  vielen  andern  Orten  häufig  verboten
wurden.  Die  Beschreibung  dieser  Münzen,  wie  auch  ihrer  Medaillen ­
  ist  im  II.  Bande  des  v.  Haller’schen  Münzwerkes  nachzusehen.
Das  k.  k.  Münzcabinet  verwahrt  keine  Churer  Münze  aus  der
langen  Regierungszeit  dieses  Kaisers,  weder  vom  Bischöfe  Leonhard ­
  Weissmeyer  (von  1452—1459),  der  vordem  österreichischer
            
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