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Gruppen herbei, aus welcher sich allgemach zwei grössere Gruppen
entwickeln, deren Gegenstand der Mensch, dann die denselben
umgebende Natur ist. Die den Menschen betreffende Erfahrung
bringt'zunächst die Anfänge derHeilkunde, dann die der Geschichte,
welche die Genealogie, die Kunde von den Geschichten und Einrichtungen
der Nachbarn, die Kunde der Verträge, so wie die
Beschaffenheit ihrer Gegend in sich fasst. Die Erfahrung in Betreff
der Natur bringt die Anfänge der Kenntniss der Gestirne, der regelmässigen
atmosphärischen Erscheinungen, der Naturproducte und
der Naturkräfte.
Aus diesen Elementen entwickeln sich nun alle übrigen Wissenschaften,
welche auf der Erfahrung beruhen. Der Mensch findet
aber bei der Betrachtung der gegebenen Gegenstände, indem
er ihren Zusammenhang zu erforschen sucht, so Manches, was
ihm unzugänglich bleibt. Es fehlen ihm Mittelglieder , deren
Ergänzung seine Phantasie gern übernimmt, wenn sein Schlussvermögen
ihm Hilfe versagt Die meisten Schwierigkeiten aber macht
ihm der Anfang der Dinge und das Ende derselben, wo dasselbe
seiner Erfahrung nicht zugänglich ist. Hier führt nun das Gemüth
seinem Verstände einen anderen Bundesgenossen, die Hoffnung zu,
die gar bald zum Glauben erstarkt, wenn Liebe oder Abneigung
ins Spiel kommen. Es kommt dann der Mensch gar häufig in den
Fall, dass er die ganze Erfahrung, namentlich wenn sie seinen
schönsten Hoffnungen widerspricht, zur Seite wirft und sich nun
aus eigener Kraft eine Anschauung bereitet. Die Beispiele dieses
Satzes finden wir in den Geschichten aller Nationen, aller Zonen
in reicher Fülle niedergelegt und die Geschichte der Philosophie
von Thaies bis Hegel zeigt uns einen fortlaufenden Kampf des
menschlichen Geistes gegen die Erfahrung.
Dieser Kampf fand nun theils Förderung, theils Hemmniss von
Seiten des Staates und seiner politischen und religiösen Institutionen.
Die Parteien aller Farben nahmen daran Anlheil. Sie alle
aber trugen dazu bei, die Masse der Erfahrung nur zu mehren,
ihre Gliederung zu fördern und die Menschen ihren Lehren geneigter
zu machen.
Die Darstellung der Erfahrung führt den Menschen zur Kunst.
Um die Darstellung einer Erfahrung in Worten haltbarer zu machen,
fasst er sie in gebundene Bede, in einen Rhythmus, in Lieder, die