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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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2.  Von  Kots  er  Claudius  v.  J.  41  n.  Ch.  —:  CLAVDIVS.
CAESAR.AVG.P.M..  Kopf  des  Claudius.  Ik  SPES  —  AVGYSTA.
Spes  nach  links  schreitend,  in  der  R.  eine  Blume,  mit  der  L.  das
Gewand  haltend.  —  iE.  II.  (Eckhel.  VI.  177  et  209.  —  Arneth,
p.  48,  Nr.  12.)
Die  übrigen  sind  sämmtlich  von  Kaisern  aus  der  späteren  Zeit:
Gallienus  (num.  tinct.  III.  formae,  schlecht  erhalten),  Laelianus
  (?),  Constantinus  M.  (2  St.),  Constans,  Constantius.
  (1  St.  III.  1  St.  IV.  formae).  Valens  (2  St.),  Valentinianus,
  Gratianus  (2  St.).
b.  Schmuckgegenstände.
1.  Fibula,  in  der  Mitte  und  an  jedem  Ende  der  Ouerstange
  mit  einem  Knopfe  versehen,  am  Bogen  mit  kleinen
Zickzackverzierungen.  Gut  erhalten,  aber  geputzt.  (Fig.  5.)
2.  Fibula,  der  vorigen  ähnlich,  doch  ohne  Verzierungen ­
  mit  graugrüner  Patina.
3.  Schnalle,  bogenförmig,  sammt  Dorn.  (Fig.  6.)
4.  Schnalle,  kreisförmig,  sammt  Dorn.  (Fig.  7.)
5.  Armband  mit  kleinen  Knoten,  einfach.  (Fig.  8.)
6.  Armring,  klein  (von  einem  Kinde),  oben  olfen,  mit
eingeschlagenen  Ringeln  und  Strichen  verziert.  (Fig.  9.)
7.  Fingerring,  ganz  glatt.
8.  Kleine  Scheibe,  in  der  Mitte  mit  einem  Loche,  mit  mehreren ­
  concentrischen  Kreisen  verziert;  aus  Bein.  (Fig.  10.)
9.  Walzenförmiges  Anhängsel,  durchlocht,  aus  schwarzem
Glasfluss  mit  gelben  Glasfäden  umsponnen.  (Fig.  11.)
c.  Instrumente.
10.  Sichelförmig  (Waffe?),  unten  mit  2  Nägeln,  mit
denen  es  an  einen  Schaft  befestigt  war.  (Fig.  12.)
11.  Messer.  (Fig.  13.)
12.  Rundes,  spitz  zulaufendes  Instrument,  massiv.
(Fig.  14.)
In  den  Gräbern  der  dritten  Art  wurden  bloss  Gebeine  gefunden ­
  ;  sie  gehörten  wahrscheinlich  der  ärmsten  Classe  an.
Wir  haben  also  hier  das  Bild  eines  römischen  Begräbnissplatzes
  mit  den  verschiedenen  Arten  von  Gräbern  nach  den  Rangstufen ­
  der  Verstorbenen  vor  uns.  Die  Münzen,  sowie  auch  die
            
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