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der christlichen Zeitrechnung.” In derselben sind —
nebst dem Leben des chinesischen Verfassers, des berühmten
Ministers Chioyuen, Angaben über verschiedene bisher unbekannte
Gegenstände aus dem Gebiete der Philologie, Mythologie
und Geschichte enthalten.
Hr. Custos Di einer übergibt die Fortsetzung seiner: „Kleinen
Beiträge zur älteren deutschen Sprache und
Literatur.”
Nr.V. Bruchstück von Jacob van Maerlant’s Spiegel liistoriael.
Dieses besteht aus vier Pergamentblättern in Quart aus der
ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts; sie bildeten ursprünglich die
äussern vier einer wahrscheinlich aus acht Blättern bestehenden
Lage, und fanden sich als Bücherdeckeln alter Drucke in der k. k.
Universitätsbibliothek zu Grätz. Der Bibliothekar Joh. Kräusler
war so gütig, sie mir zur Benützung zu überlassen; sie sind durch
den Gebrauch zu obgenanntem Zwecke theihveise verstümmelt; bei
allen wurde der untere, etwa zwei bis drei Zeilen enthaltende Theil,
dann bei den Bl. 2 und 4 an der Seite ein Streif weggeschnitten, so
dass bei den Spalten BI. 2 b und 4 b der Schluss, 2 c und4° die ersten
Buchstaben fehlen, auch hat die Stirnseite von Bl. 2 und die
Rückseite von Bl. 3 durch den Gebrauch des Buches wesentlich
gelitten; die Vorderseite BI. 1 und die hintere von Bl. 4 sind
durch das Ablösen vom Deckel verwischt und blass, jedoch noch
ziemlich lesbar.
Jede Seite enthält zwei Spalten mit je 45 bis 47 abgesetzten
Versen. Zu Anfang eines jeden Capitels befindet sich eine kurze
Inhaltsangabe, die wie die Anfangsbuchstaben derselben mit rother
Tinte oder Farbe geschrieben sind, die andern Anfangsbuchstaben
der Verse sind schwarz und etwas weniges von den folgenden Buchstaben
getrennt. Bl. 1“ enthält drei Zeilen vom Schlüsse des ersten
Buches, denn es heisst da: „de erste baue die nemt hier ende”;
hierauf folgen, Bl. 1 und 2, die Capitel I bis V, und ein Theil des VI.;
Bl. 3 und 4, ein Stück des XVIII. und die Capitel XIX bis XXIV
des zweiten Buches.