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Bockinger.
auf der Universitätsbibliothek zu Innsbruck, wenn nicht mehr
dem 13., so der ersten Zeit des 14. Jahrhunderts angehörig’,
hat Ficker selbst mehrfach in den Kreis der Forschung gezogen.
Von einer des baierischen allgemeinen Reichsarchives,
aus Herrenchiemsee stammend, welche bei dem Artikel vom
Wucher anstatt des einen der erwähnten Gedichte des Stricker
eines des Freidank enthält, habe ich seinerzeit in dem Berichte
der Sitzung der historischen Classe der Akademie zu München
vom 26. Jänner 1867 S. 193—233 Kunde gegeben.
Diese Handschriften nun stimmen keineswegs in allen
Beziehungen mit einander überein. Kann man sich von der
zuletzt genannten jeden Augenblick am berührten Orte einen
Begriff machen, so will ich hier nur des Beispiels wegen aus
der gleichfalls dahin einschlagenden Papierhandschrift der
Gymnasialbibliothek zu Quedlinburg, Num. 88 in Grossfolio,
aus dem 15. Jahrhunderte, leider durch Ausschnitte von Blättern
an verschiedenen Stellen mehr oder minder unvollständig,
die auffallend gekürzte Reihenfolge der Artikel von L 228 an
mittheilen:
L
228
229
230
231
232
233
234
235
185
185
185
186
186
251
252
253
254
255
186 1 256 i
L
236
237
238
239
240
241
242
243
187 2
188 3
189
189
189
257 2
258 3
259 3
260»
261
262
1 Nur der Schluss von L 235.
2 Dieses Capitel ist das einzige welches eine Ueberschrift hat: Von der
scepinge der werlde.
Do got den minschen — here vnschuldich ane. liitczet hey dy hunde
an dat wilt, edder bleset hey sin horn, so is hey schuldieh, dar werde
wilt geslagen edder nicht.
3 Het eyn man heueke edder sperwere, entflucht ome — sey wedder
gheuen deine des sy sin.
Beslotene vögele weme dy vntvleigen vnde wy sy vengit na dren dagen,
des sint sy. nesten vögele up eyneme boyme, edder wur id is, dy wile
sey in deine neste sin, so sint sy des up des eygen hey is. wen sy ut,
vleyghen, so sint sy des wer sey venghet.
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