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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pf  izmaier.

—  Er  verweilte  bei  den  Reisenden  und  gebrauchte  ein  Absclmittsrohr.
  Als  er  sie  über  Nacht  aufforderte,  nachzusehen,
war  die  Schlange  bereits  todt.  Zu  ihren  beiden  Seiten  lagen
weisse  Knochen  und  häuften  sich  zu  Hügeln.
Die  Ueberlieferungen  von  Merkwürdigkeiten:
Der  Lehensfürst  von  ü  zfc  Scheu-kuang  war  ein  Zeitgenosse ­
  des  Kaisers  Tschang  von  Han.  Derselbe  verhörte  die
hundert  Dämonen  und  die  alten  Gespenster.  Ein  ,  Weib  war
durch  ein  altes  Gespenst  krank  gemacht  worden.  Der  Lehensfürst ­
  verhörte  das  Gespenst  und  fand  eine  grosse  Schlange.
Ferner  war  ein  grosser  Baum.  Die  Menscheu,  die  bei  ihm
stehen  blieben,  starben.  Die  Vögel,  die  zu  ihm  hinflogen,  starben
ebenfalls.  Der  Lehensfürst  verhörte  den  Baum.  Der  Baum  verdorrte, ­
  und  unter  ihm  befand  sich  eine  grosse  Schlange,  welche
sieben  bis  acht  Klafter  lang  war.  Dieselbe  bängte  sich  auf
und  starb.
Die  Geschichte  des  Suchens  der  Götter:
Die  Mutter  ^  3#  Tü-wu’s  gebar  Wu  und  zugleich
eine  Schlange.  Die  Schlange  brachte  man  in  den  Wald.  Später
starb  die  Mutter  und  ward  begraben.  Man  batte  den  Sarg  noch
nicht  herabgelassen,  als  eine  grosse  Schlange  aus  den  Haselstaudeu
  und  den  Pflanzen  daher  kam  und  zu  dem  Orte  der
Trauer  eilte.  Sie  schlug  mit  dem  Haupte  den  Sarg  und  weinte
Blut.  Nach  einer  Weile  entfernte  sie  sich.  Die  Zeitgenossen
sahen  hierin  ein  glückliches  Zeichen  für  das  Geschlecht  Tu.
Die  Geschichte  des  Suchens  der  Götter:
fyS  Thsin-tschen  wohnte  in  der  Wildniss  |||_
Peng-hoang  in  Kliiö-O.  Plötzlich  drang  ein  Wesen,  das  einer
Schlange  glich,  ungestüm  in  sein  Gehirn.  Als  die  Schlange
kam,  verspürte  er  früher  einen  Geruch.  Hierauf  drang  sie  sogleich ­
  in  seine  Nase  und  krümmte  sich.  In  seinem  Kopfe  empfand ­
  er  Kälte  und  hörte  in  seinem  Gehirn  das  Geräusch  des
Fressens  und  Nagens.  Nach  einigen  Tagen  kam  sie  heraus
und  entfernte  sich.  Unvermuthet  kam  sie  wieder.  Er  nahm  das
Taschentuch  und  verband  schnell  Mund  und  Nase.  Doch  es
ward  ebenfalls  eingedrungen.  Nach  Jahren  hatte  er  sonst  keine
Krankheit,  er  litt  bloss  an  Schwere  des  Kopfes.
Der  Garten  der  Merkwürdigkeiten:
            
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