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Pfizmaier.
Wen, Fürst von Tsin, zog auf die Jagd. Der Voranjagende
kehrte zurück und sagte: Vor uns befindet sich eine
grosse Schlange. Die Höhe derselben ist gleich einem Damme.
Sie liegt quer über dem Wege. Fürst Wen sprach: Man wende
den Wagen zurück und kehre heim. — Der Wagenführer
sprach: Ich habe gehört: Ist es ein glückliches Zeichen, so
geht man ihm entgegen. Ist es ein Ungethüm, so bekämpft
man es. Jetzt befindet sich vor uns ein Ungethüm : ich bitte,
es angreifen zu dürfen. — Der Fürst sprach: Es darf nicht
sein. Ich habe gehört: Wenn der Himmelssohn böse träumt,
so ordnet er den Weg. Wenn ein Lehensfürst böse träumt, so
ordnet er die Lenkung. Wenn ein Grosser böse träumt, so
ordnet er das eigene Selbst. Auf diese Weise kommt das Unglück
nicht heran. Jetzt habe ich den Wandel ausser Acht
gelassen, und der Himmel bekundet seinen Einfluss durch ein
Ungethüm. Wenn ich es angreife, so widersetze ich mich dem
Gebote des Himmels. — Er kehrte jetzt zu dem Bethause
zurück, übernachtete daselbst und stellte Bitten in dem Ahnentempel.
Er zog sich zurück und ordnete die Lenkung. Nach
drei Tagen träumte ihm, dass der Himmel die Schlange strafte
und sagte: Wie hast du es gewagt, auf den Weg eines höchstweisen
Gebieters zu gerathen? — Fürst Wen erwachte und
liiess Leute nachsehen. Die Schlange war bereits angefault.
Die Erklärungen des von Li-sehen - tscbang verfassten
Buches der Gewässer:
Ueber den Süden der Stadtmauern der alten Feste von
Nan-hiang hinaus stand von Alters her ein Pistazienbaum der
Altäre. Derselbe mass dreissig Umfassungen. Als
Siao-hin die Provinz verwaltete, liess er ihn umhauen. Man
sagt, eine grosse Schlange fiel aus dem Bauche des Baumes
herab. Dieselbe mass in der Dicke zehn Umfassungen und war
drei Klafter lang. Mehrere Zehende kleiner Schlangen folgten
ihr und zogen in das südliche Gebirge. Sie machten ein Geräusch
wie Wind und Regen. Ehe man den Baum fällte,
erschienen sie Hin im Traume. Dieser beachtete es nicht.
Wenige Tage, nachdem der Baum gefällt war, starb Hin
wirklich.
Die Ueberlieferungen von Sitten und Gewohnheiten des
Kreises Tschin-lieu: