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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizinaier.

Das  Buch  der  Thang:
In  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Kien-tschung  (780  bis
783  n.  Chr.)  stand  nördlich  von  dem  Rande  des  Dorfes  der
Menschlichkeit  und  •  Aelternliebe  in  dem  Districte  Ning-tsin,
Provinz  Tschao-tscheu,  ein  wilder  Birnbaum  von  sehr  grosser
Blätterfülle.  Die  hundert  Geschlechter  beteten  ihn  an  und
hielten  ihn  für  einen  Gott.  Plötzlich  kam  eine  Schar  von  mehreren ­
  tausend  Schlangen  aus  Südosten.  Dieselben  liefen  schnell
zu  der  nördlichen  Uferbank  und  sammelten  sich  unter  dem
wilden  Birnbaum.  Es  waren  zwei  Haufen.  Diejenigen,  die  an
der  südlichen  Uferbank  zurückblieben,  waren  ein  Haufe.  Alsbald ­
  erschienen  drei  Schildkröten,  die  einen  Zoll  im  Durchmesser ­
  massen.  Dieselben  umkreisten  den  wandernden  Haufen
und  den  Seitenhaufen.  Alle  Schlangen  verendeten,  und  später
stieg  eine  jede  dieser  Schildkröten  auf  die  Haufen.  Die  Landleute ­
  sagten,  die  Bäuche  der  Schlangen  hätten  Wunden  gezeigt,
als  ob  sie  von  Pfeilen  getroffen  worden  wären.
Das  Buch  der  Thang:
i|fjj  Li-tschao-tsching  1  war  stechender  Vermerket -
von  Pin-tscheu.  In  der  Feste  hatte  eben  der  Wassergraben
kein  Wasser.  Die  Leute  des  Heeres  murrten.  Da  erschien  in
Eile  eine  grüne  Schlange,  die  zur  Höhe  hinaufstieg  und  dann
herabkarn.  Als  man  ihre  Spur  betrachtete,  floss  in  der
Richtung  derselben  Wasser.  Tschao-tsching  befahl,  einen  Damm
zu  bauen  und  das  Wasser  einzuschliessen.  Dieses  ward  hierauf
eine  stehende  Quelle.  Die  Menschen  des  Heeres  tranken  sie
mit  Begierde  und  zeichneten  die  Sache  mit  den  Füssen.  Der
Kaiser  hörte  es  und  befahl  in  einer  höchsten  Verkündung,
einen  Tempel  zu  Stande  zu  bringen.
Das  Buch  Pao-pö-tse:
Fragt  man,  wie  man  sich  gegen  Schlangen  und  Vipern
helfen  könne,  wenn  man  in  Verborgenheit  in  den  Gebirgen
und  zwischen  Sümpfen  wohnt,  so  wird  gesagt:  Einst  gab  es
auf  dem  Berge  _£j(  Yün  -  khieu  viele  grosse  Schlangen.
Auch  wuchsen  daselbst  gute  Arzneien.  Der  gelbe  Kaiser  wollte
den  Berg  ersteigen.  II J f  Kuang-tsching-tse  rieth  ihm,
den  Gürtel  mit  männlichem  Gelb  zu  behängen,  und  die  Schlan-1

  Ueber  das  letzte  Zeichen  ist  noch  das  Classenzeichen  Fl  zu  setzen.
            
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