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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ueber  einige  Gegenstände  des  Taoglaubens.

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den  Wagen  bestiegen,  als  sie  plötzlich  von  Sinnen  kam,  vor
das  Haus  trat  und  unter  die  Menschen  Schläge  austheilte.  Sie
liess  sagen,  dass  sie  keine  Freude  habe,  an  einen  gewöhnlichen
Menschen  vermalt  zu  werden.  Der  Beschwörer  sagte,  es  sei
ein  Unrechtes  altes  Gespenst.  Er  führte  das  Mädchen  zu  der
Markscheide  des  Stromes,  schlug  die  Trommel,  bewerkstelligte
kunstgemäss  die  Beschwörung  und  leitete  die  Behandlung  und
Heilung  ein.  Tschün  glaubte,  dass  Jener  das  Volk  betrüge.
Jener  bestimmte  einen  Zeitpunkt,  bis  zu  welchem  er  das  ungeheuerliche ­
  alte  Gespenst  linden  müsse.  Später  kam  eine  grüne
Schlange  zu  dem  Aufenthaltsorte  des  Beschwörers.  Dieser
nagelte  sofort  mit  einem  grossen  Nagel  ihren  Kopf  an.  Bis
Mittag  sah  man  wieder  eine  grosse  Schildkröte  aus  dem  Strome
kommen  und  sich  vor  dem  Beschwörer  niederlegen.  Dieser
schrieb  wieder  mit  rothem  Zinnober  auf  ihren  Rücken  und
bildete  eine  Beglaubigungsmarke.  Er  schickte  sie  wieder  fort,
trat  ein  und  blieb  stehen.  Bis  zum  Abend  trat  ein  grosser
weisser  Wassermolch  aus  dem  Strome.  Derselbe  wendete  sich,
bald  versinkend,  bald  schwimmend,  gegen  die  Schildkröte,
folgte  ihr  nach  und  drängte  sie.  Der  Wassermolch  ärgerte  sich
und  starb.  Der  Beschwörer  kam  vermummt  und  trat  zuerst
ein.  Er  sprach  leichthin  mit  dem  Mädchen.  Das  Mädchen  wehklagte ­
  schmerzlich  und  sagte,  dass  sie  der  Wohlthat  der  Vermälung
  verlustig  geworden  sei.  Seitdem  ward  sie  allmälig
wiederhergestellt.  Einige  fragten  den  Beschwörer:  Bei  welchem
*  Wesen  kehrt  das  alte  Gespenst  ein?  —  Der  Beschwörer  sagte:
Die  Schlange  überliefert  und  verkehrt.  Die  Schildkröte  ist  der
vermittelnde  Mensch.  Der  Wassermolch  ist,  was  gegenüber
erjagt  wird.  Die  drei  Wesen  sind  lauter  alte  Gespenster.  —
Tschün  erkannte  jetzt  erst  die  reingeistige  Bestätigung.
Sehe  ist  der  allgemeine  Name  für  ,Schlange*.
Das  Buch  der  Han:
Kaiser  Kao-tsu  geleitete  als  Aeltester  des  Einkehrhauses
die  Scharen  zu  dem  Berge  Li.  Als  er,  in  der  Nacht  wandelnd,
an  dem  grossen  Sumpfe  im  Westen  von  Fung  vorüberkam,
war  daselbst  auf  dem  Wege  eine  grosse  Schlange.  Er  zog  das
Schwert,  zerhieb  sie  und  ging  hierauf  weiter.  Die  Menschen,
welche  später  ankamen,  sahen  ein  altes  Mütterchen,  das  um
            
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