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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

hierüber  verwundert.  Er  lud  sie  auf  ein  Schiff,  fuhr  ab  und
wollte  sie  dem  Könige  von  U  emporreichen.  In  der  Nacht  hielt
er  bei  einem  Dorfe  von  Yue  und  band  das  Schiff  an  einen
grossen  Maulbeerbaum.  In  tiefer  Nacht  rief  der  Baum  die
Schildkröte  und  sagte:  Welche  Mühsal,  ursprüngliches  Fadenende! ­
  Was  hat  man  mit  dir  vor?  —  Die  Schildkröte  sprach:
Ich  wurde  erfasst  und  mit  Fäden  umwickelt.  Ich  werde  eben
zu  Brühe  gekocht.  Nimmt  man  auch  alles  Brennholz  der  südlichen ­
  Berge,  man  kann  mich  nicht  zergehen  machen.  —  Der
Baum  sprach:  Tschü-kö-yuen-sün  besitzt  vielseitige  Kenutniss.
Es  bringt  es  gewiss  zix  Wege,  uns  zu  quälen.  Es  befiehlt,
Genossen  meines  Gleichen  zu  suchen.  Von  wo  geht  die  Berechnung ­
  aus?  —  Die  Schildkröte  sprach:  Du  bist  erleuchtet
und  hast  nicht  viele  Worte.  Das  Unglück  wird  dich  erreichen.
—  Der  Baum  schwieg  und  hörte  zu  reden  auf.  Als  man  ankam,
befahl  Kiuen,  die  Schildkröte  zu  sieden.  Man  mochte  zehntausend ­
  Wagen  Brennholz  brennen,  es  blieb  immer  bei  dem
alten  Worte.  Tschü-kö-khö  sprach:  Man  mache  ein  Feuer  aus
einem  alten  Maulbeerbaum,  und  sie  ist  gar.  —  Der  Mensch,
der  sie  zum  Geschenk  gemacht  hatte,  erzählte  jetzt,  was  die
Schildkröte  und  der  Baum  mit  einander  gesprochen.  Kiuen
liess  sogleich  den  Baum  fällen.  Man  nahm  ihn  und  sott  damit
die  Schildkröte.  Diese  wurde  auf  der  Stelle  weich.  Wenn  man
in  der  gegenwärtigen  Zeit  Schildkröten  siedet,  gebraucht  man
noch  häufig  als  Brennholz  Maulbeerbaum.  Die  Landleute  nennen
daher  die  Schildkröte:  jjj  ^  Yuen-siü  ,das  ursprüngliche
Fadenende'.

Pie  ist  die  Flussschildkröte.

Der  Frühling  und  Herbst  Yen-t.se’s:
In  Tsi  war  grosse  Dürre.  Fürst  King  berief  sämmtliche
Diener  und  fragte  sie:  Ich  will  dem  Gotte  des  Flusses  opfern.
Kann  man  dieses?  —  Yen-tse  sprach:  Man  kann  es  nicht.  Der
Gott  des  Flusses  macht  das  Wasser  zu  seinem  Reiche,  die
Fische  und  Flussschildkröten  zu  seinem  Volke.  Sollte  er  allein
nicht  den  Regen  wünschen?  Was  nützt  es,  wenn  man  ihm
opfert?
Die  Ueberlieferungen  von  göttlichen  Unsterblichen:
            
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