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lieber einige Gegenstände des Taoglaubons. 65
Sein ganzer Leib war roth. Er trug im Winter keine Kleider
und sass auf einer grossen göttlichen Schildkröte. Die Zeitgenossen
fragten ihn: Wie viele Jahre sitzest du auf dieser
Schildkröte? — Er antwortete: Einst erfand Fö-hi das Netz.
Er fing mit dem Netze diese Schildkröte und gab sie mir. Der
Rücken der Schildkröte ist bereits eben. Dieses Insect fürchtet
das Licht der Sonne und des Mondes. In zweitausend Jahren
streckt es einmal seinen Kopf hervor. Seit ich auf dieser Schildkröte
sitze, erlebte ich es fünfmal, dass sie das Haupt hervorstreckte.
Wenn ich gehe, nehme ich die Schildkröte auf den
Rücken und ziehe weiter. — Die Menschen des Zeitalters
sagten von lloang-ngan, er sei zehntausend Jahre alt.
Die Denkwürdigkeiten von merkwürdigen Dingen:
Es war ein Mensch, der auf eine Wanderung ging und
in eine tiefe Bergschlucht, in der sich Quellen befanden, fiel.
Es war kein Ausweg, er litt Hunger und war zur Hälfte todt.
Er sah zur Rechten und Linken sehr viele Schildkröten und
Schlangen. Diese streckten am Morgen und am Abend den
Hals und wendeten sich nach der Gegend des Ostens. Dieser
Mensch legte sich daher auf die Erde und ahmte es nach.
Hierauf war er nicht mehr hungrig, sein Körper war ausnehmend
leicht, er konnte bald die Felsen und Uferbänke ersteigen.
Nach einigen Jahren versuchte er es, den Leib zu strecken
und den Rücken zu erheben. Hierauf überschritt er die Bergschlucht,
trat heraus und war im Stande, nach Hause zu kehren.
Sein Aussehen war munter und sein Verstand wieder ziemlich
überwiegend. Desswegen ass er von Neuem Brodfrucht und
kostete feuchte Speisen, ln hundert Tagen hatte er seine ursprüngliche
Leibesbeschaffenheit wiedererlangt.
Die Geschichte des Suchens der Götter:
Der Vertraute und Freund Tsai-mu’s, Vorstehers
der Scharen, war allein ein gewisser Wang-mung.
Er ward immer von dem Fürsten des Geschlechtes Tsai 1 bedacht.
Der Fürst gab einst Leuten den Auftrag, Fische zu
fangen. Sie fingen eine Schildkröte von der Grösse eines
Wagenrades. Der Fürst gab sie in die Küche unter den Vorhang.
Man bängte die Schildkröte verkeimt an dem Dache auf.
1 So wird Taai-mu genannt.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. LXXIX. Bd. I. Hft. 5
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