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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

durch  ein  Jahr  keine  Speise  zu  sich.  Sein  Aussehen  war  munter,
seine  Kraft  blieb  sich  gleich.
Das  Buch  Fu-tse:
Es  waren  Menschen  des  Landes,  welche  dem  Könige
Tschao  von  Yen  ein  grosses  Schwein  zum  Geschenke  machten.
Sie  sagten:  Es  sind  jetzt  hundertzwanzig  Jahre,  dass  die
Menschen  des  Landes  dieses  Thier  den  Schweineunsterblichen
nennen.  Sämmtliche  Diener  sagten  zu  dem  Könige  Tschao:
Dieses  Schwein  ist  unbrauchbar.  —  Der  König  gab  dem  Koche
den  Befehl,  und  machte  es  zu  Speise.  Als  das  Schwein  todt
war,  erschien  es  dem  Reichsgehilfen  von  Yen  im  Traume  und
sagte:  Jetzt  stützte  ich  mich  auf  den  reinen  Geist  des  Gebieters
und  verwandelte  mein  Leben.  Ich  war  anfänglich  der  Aelteste
des  Fahrwassers  von  Lu,  und  diejenigen,  welche  die  Schiffe
schwimmen  Hessen,  speisten  mich  mit  den  Kleinoden  der  Mundvorräthe
  von  Reis.  Doch  ich  freue  mich  über  die  Gnade  des
Gebieters.  Ich  werde  dir  vergelten.  —  Später  wandelte  der
Reichsgehilfe  von  Yen  zu  dem  Fahrwasser  von  Lu.  Daselbst
war  eine  rothe  Schildkröte,  welche  in  dem  Munde  einen  Edelstein ­
  des  Nachtglanzes  hielt  und  ihn  ihm  schenkte.
Das  Buch  Kin-leu-tse:
Die  grosse  Schildkröte  befindet  sich  zwischen  Sandbänken.
Auf  ihrem  Rücken  wachsen  Bäume.  Sie  ist  gleich  einer  Meerinsel ­
  an  den  Wasserwirbeln.  Einst  legten  sich  Kaufleute  an
sie,  fällten  das  Brennholz  und  bereiteten  Speise.  Die  Schildkröte ­
  wurde  versengt  und  empfand  Hitze.  Sie  kehrte  sogleich
in  das  Meer  zurück.  Dabei  fanden  mehrere  tausend  Menschen
den  Tod.
Die  von  Kö-tse-hung  verfasste  Geschichte  des  Dunklen:
fc  %  Hoang-ngan  war  ein  Mensch  der  Landschaft  Tai.
Er  entfernte  sich  gewöhnlich  und  sagte  von  sich,  er  sei  gemein
und  niedrig,  und  getraue  sich  nicht,  unter  den  Menschen  zu
wohnen.  Er  ergriff  eine  Peitsche,  nahm  sie  in  den  Busen  und
wollte  auf  die  Erde  zeichnen,  um  seine  Zahlen  zu  berechnen.
Eines  Abends  wurde  die  Erde  ein  Teich.  Am  nächsten  Tage
zog  er  weiter,  und  die  Erde  wurde  dort  wieder  ein  Teich.  Die
Zeitgenossen  nannten  die  Sprache:  das  Zungenackern  Hoangngan’s.
  Er  mochte  achtzig  Jahre  alt  sein,  und  er  sah  so  gut
wie  ein  Jüngling.  Er  gebrauchte  gewöhnlich  als  Arznei  Zinnober.
            
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