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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ueber  einige  Gegenstände  des  Taoglaubens.

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Bett.  Die  Menschen  des  Palastes  zogen  die  Schwerter  und
hieben  nach  ihm.  Es  war,  als  ob  sie  dürre  Knochen  träfen.
Es  wollte  von  dem  Bette  herabfallen  und  entlief.  Die  Menschen
des  Palastes  setzten  ihm  nach.  Es  ging  jetzt  in  den  Teich  und
sank  unter.  Am  nächsten  Tage  befahl  der  Kaiser,  den  Teich
trocken  zu  legen.  Man  fand  eine  Schildkröte  von  einem  Schuh
im  Durchmesser.  An  ihr  zeigten  sich  Spuren  von  Schwerthieben. ­
  Man  tödtete  sie,  und  es  hatte  hierauf  ein  Ende.
Das  Buch  der  Tsin:
Als  -^5  ^  ^  Li-kin-tbsiuen  von  Ngan-tscheu  sich
empören  wollte,  erschien  in  dem  Söller  der  Provinz  ein  gepanzertes ­
  Insect.  Dasselbe  war  gleich  einer  Schildkröte,  hatte
aber  grosse  Schuppen  und  ein  spitzes  Haupt.  Es  konnte  in  die
Erde  versinken.  Es  kam  unter  den  Füssen  Kin-thsiuen’s  hervor. ­
  Diesem  war  es  zuwider  und  er  verbrannte  es.
Das  Buch  Pao-pö-tse:
An  einer  tausendjährigen  reingeistigen  Schildkröte  linden
sich  fünf  Farben.  Ueber  der  Stirn  des  Männchens  stehen  zwei
Knochen  hervor,  welche  mit  Hörnern  Aehnlichkeit  .haben.  Die
auslegenden  Menschen  sagen:  Sie  schwimmt  auf  den  Blättern
der  Wasserlilie.  Bisweilen  befindet  sie  sich  unter  Büschen  von
Schafgarbe.  Wenn  man  sie  mit  gesammeltem  Zinnober  badet,
so  wird  sie  zerlegt.  Man  nimmt  ihre  Schale,  röstet  sie  im  Feuer
und  zerstampft  sie.  Man  gebraucht  dgvon  sieben  Geviertzoll.
Wenn  man  täglich  dreimal  eine  Gabe  gebraucht,  so  verschafft
man  sich  ein  Alter  von  tausend  Jahren.
Dasselbe  Buch  Pao-pö-tse:
Khie-kien  ging  in  seiner  Jugend  auf  die  Jagd
und  fiel  in  einen  hohlen  Erdhügel.  Er  litt  Hunger.  Da  sah  er
in  dem  Erdhügel  eine  grosse  Schildkröte,  welche  sich  sehr  oft
umdrehte,  ohne  sich  einem  bestimmten  Orte  zuzuwenden.  Sie
sperrte  den  Mund  auf  und  verschluckte  Luft.  Bald  bückte  sie
sich,  bald  blickte  sie  aufwärts.  Er  hatte  g'ehört,  dass  die  Schildkröte ­
  Anleitung  geben  kann.  Er  machte  den  Versuch  und  ahmte
nach,  was  sie  that.  Hierauf  war  er  nicht  mehr  hungrig.  Nach
hundert  Tagen  konnte  er  Luft  verschlucken  und  sich  der  Brodfrucht
  entäussern.  Der  König  von  Wei  setzte  ihn  in  eine  Erdhöhle, ­
  umschloss  diese  und  machte  den  Versuch.  Jener  nahm
            
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