Ueber einige Gegenstände des Taoglanbens.
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das alte Weib eines Weinhauses mit den Worten: Mache dich
eilig- zurecht! Ich werde dir Gesellschaft leisten. — In der
Nacht kam ein unsterblicher Mensch, der in den Händen zwei
Riedgrashunde 1 hielt. Er rief Tse-sien. Dieser ergriff einen
Riedgrashund und gab ihn dem alten Weibe. Nachdem das
alte Weib ihn erhalten, ritten sie in Gesellschaft fort. Das
Reitthier war ein Drache. Sie stiegen zu dem Berge von Hoayin
empor. Auf dem Berge rief man einst mit lauter Stimme
die Worte: Tse-sien und die Weinmutter sind hier!
Die Erklärungen des von Li - sehen - tschang verfassten
Buches der Gewässer:
Die besonderen Ueberlieferungen von y'iyi Jjjj y|jj« Feuthu-tsching
sagen: Zu den Zeiten Schl-hu’s fiel seit dem ersten
Monate des Jahres kein Regen. Als der sechste Monat kam,
begab sich Tsching zu dem Tempel an der Mündung des
Flusses Fu 2 , neigte das Haupt zu Boden find setzte sich der Sonne
aus. An demselben Tage stiegen zwei weisse Drachen zu dem
Fusse des Tempels herab. Hierauf regnete es in einem Umkreise
von tausend Weglängen. Es heisst ferner: Zu den Zeiten
Schi-li’s herrschte Trockenheit. Der Schamane Fö-thu-tsching
grub auf dem Bergrücken des Felsenbrunnens die Erde auf
und fand einen todten Drachen, der einen Schuh lang war.
Er weichte ihn in Wasser und nach längerer Zeit wurde der
Drache wieder lebendig. Tsching beschwor ihn und opferte
ihm. Der Drache stieg in die Luft und erhob sich in den
Himmel. Sofort fiel Regen herab. Daher der Name : Bergrücken
des Drachen.
Dieselben Erklärungen des Buches der Gewässer:
In dem mennigrothen Wirbel in Kiao-tscheu befindet sich
ein göttlicher Drache. Sq oft Dürre entsteht, legen die Menschen
des Dorfes Netzpflanzen in die obere Strömung des
Wirbels. Es sterben dann viele Fische. Der Drache zürnt und
um die Zeit fällt starker Regen.
Die Geschichte von Yü-tschang:
1 Ein Riedgrashund ist ein Bündel Riedgras.
2 Das Zeichen für den Namen dieses Flusses ist aus
zusammengesetzt.
7 und %