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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

und  starben  zu  derselben  Stunde.  Nachdem  der  Drache  herausgestiegen ­
  war,  schwemmte  langwieriger  Kegen  Alles  innerhalb
der  Stadtmauern  fort.  Die  Menschen  des  Volkes,  welche  daselbst
wohnten,  fuhren  auf  Flössen  und  erstiegen  die  Stadtmauern,
um  dem  Wasser  zu  entkommen.
Das  Buch  Pao-pö-tse:
Ein  Heilkünstler  der  westlichen  Gränzen,  der  sich  auf  die
göttliche  Beschwörung  verstand,  schritt  langsam  an  dem  Rande
des  Wirbels  und  blies.  Ein  Drache  schwamm  sogleich  heraus.
Dieser  war,  als  er  eben  herauskam,  mehrere  Zehende  von
Klaftern  lang.  Der  Heilkünstler  blies  ihn  jetzt  wieder  an.
Nach  einmaligem  Blasen  schrumpfte  der  Drache  sofort  einmal
zusammen.  Er  war  endlich  nur  einige  Zolle  lang.  Der  Heilkünstler ­
  las  ihn  auf  und  setzte  ihn  in  einen  Topf.  Es  waren
etwa  vier  bis  fünf  Drachen.  Er  nährte  sie  mit  ein  wenig
Wasser  und  verschloss  die  Oeffnung  des  Topfes  mit  einem  weit
auseinander  stehenden  Gegenstände.  Hierauf  hörte  der  Heilkünstler, ­
  dass  es  Orte  gebe,  an  welchen  Trockenheit  herrschte.
Er  nahm  sogleich  die  Drachen  und  ging  hin,  um  sie  zu  verkaufen. ­
  Der  Preis  eines  Drachen  betrug  mehrere  Zehende  von
Pfunden  Goldes.  Das  ganze  Land  kam  zusammen  und  kaufte.
Als  er  den  Preis  erhalten  hatte,  öffnete  er  den  Topf,  liess  einen
Drachen  heraus  und  setzte  ihn  in  die  Tiefe  des  Wirbels.  Er
schritt  wieder  langsam  und  blies  ihn  an.  Sobald  er  einmal
blies,  kam  der  Drache  heraus  und  war  mehrere  Zehende  von
Klaftern  lang.  Nach  einer  Weile  sammelten  sich  Wolken  von
allen  vier  Seiten  und  es  regnete.
Der  Garten  der  Gespräche:
Der  König  von  U  wollfe  sich  an  das  Volk  schliessen  und
Wein  trinken.  U-tse-siü  tadelte  ihn  und  sprach:  Es  darf  nicht
sein.  Einst  stieg  ein  weisser  Drache  in  den  Wirbel  des  Thsingling
  und  verwandelte  sich  in  einen  Fisch.  Der  Fischer  [=|
Yü-tsie  schoss  nach  ihn  und  traf  ihn  in  das  Auge.  Der  weisse
Drache  stieg  empor  und  klagte  es  dem  Himmelskaiser.  Der
Himmelskaiser  sprach:  Wohin  hast  du  um  diese  Zeit  deinen
Körper  gesetzt  ?  —  Der  weisse  Drache  antwortete:  Ich  stieg
in  den  Wirbel  des  Thsing-ling  und  verwandelte  mich  in  einen
Fisch.  —  Der  Himmelskaiser  sprach:  Die  Fische  werden  ganz
gewiss  von  den  Menschen  geschossen.  Du  trägst  die  Schuld.
            
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