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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ueber  einige  Gegenstände  des  Taoglaubens.

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glich.  Derselbe  lief  nach  Süden  zu  dem  Thore  j|£  Siuenyang.
  Er  hüpfte,  durchlöcherte  mehrmals  das  Thor  und  trat
hinaus.  Dieses  war  ein  Zeichen  des  Verfalles  von  Wei.
Das  Buch  der  Thang:
In  dem  Zeiträume  Tsching-kuan  (627  bis  649  n.  Ohr.)
sagte  man  in  Fen-tscheu,  dass  ein  grüner  Drache  und  ein
weisser  Drache  erschienen  seien.  Der  weisse  Drache  spie  einen
Gegenstand  aus,  der  in  der  Luft  wie  Feuer  glänzte.  Er  kam
herab  und  versank  zwei  Schuh  tief  in  die  Erde.  Als  man  nachgrub, ­
  war  es  ursprüngliches  Gold.  Es  war  von  Gestalt  länglich
rund,  einen  Schuh  breit  und  sechs  bis  sieben  Zoll  hoch.
Das  Buch  der  Thang:
In  dem  Zeiträume  Sien-thien  (712  n.  Chr.)  ging  Kaiser
Yuen-tsung  der  Dürre  wegen  selbst  zu  dem  Teiche  des  Drachenhauptes ­
  und  betete.  Da  kam  eine  rothe  Schlange  aus  dem
Teiche  hervor.  Die  Wolken  breiteten  sich  in  allen  vier  Gegenden, ­
  und  genau  um  die  Zeit  erfolgte  langwieriger  Regen.
Die  Geschichtschreiber  der  späteren  Thang:
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Tschuang-tsung  nannte  sich
der  Bonze  J&  Sching-hoei  aus  U-thai  den  Meister  der
herniedersteigenden  Drachen.  Der  Kaiser  schätzte  ihn  hoch.
Er  beugte  immer  das  Knie  und  bezeigte  ihm  seine  Achtung.
Die  Könige  und  kaiserlichen  Gemalinnen  verbeugten  sich  vor
ihm.  Sching-hoei  sass  ganz  stolz  und  nahm  die  Huldigungen
entgegen.  Als  er  in  früherer  Zeit  von  Ü-thai  aus  sich  dem
Kaiser  vorstellte,  bezeigte  ihm  Yung,  König  von  Tschintscheu,
  keine  Achtung.  Sching-hoei  gerieth  in  Zorn  und  rief:
Ich  besitze  fünfhundert  giftige  Drachen.  Wie  sollte  ich  mich
um  den  höchsten  Befehl  bemühen?  Wenn  ein  Drache  ein
Stückchen  Stein  erhebt,  ist  Tschang-schan  ein  Teich  !  —  Ueber
ein  Jahr  trat  der  Fluss  Hu  in  grossem  Massstabe  aus  und
verwüstete  die  Umgegend  von  Tschin-tscheu.  Einige  hatten
jene  Worte  gehört  und  hielten  ihn  noch  mehr  für  einen  Gott.
Seit  dieser  Zeit  erwies  ihm  der  Kaiser  immer  grössere  Ehren.
Die  Geschichtschreiber  der  Tscheu:
In  dem  Districte  Fung  in  Siü-tscheu  kam  aus  dem  Brunnen ­
  H  Tan-hing’s,  eines  Menschen  des  Volkes,  ein
Drache  hervor.  Der  Mensch  des  Volkes  hatte  zwei  Söhne  und
eine  Mutter.  Dieselben  sahen  in  Gemeinschaft  den  Drachen
            
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