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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Sickel.

dessen  Schüler  zu  Verfassern  haben, 1  stehen  auch  drei  Briefe
Alcuins  und  ein  Gutachten  dos  Paulinus.  Nur  letzteres  (Ep.
68)  ist  dem  Codex  X  eigenthümlich.  Ihm  ist  hier  als  inhaltlich ­
  verwandt  Ep.  67  angereiht,  die  als  an  K.  Karl  gerichtet
in  die  Collection  y  und  danach  in  mehrere  Handschriften  auf-  ,,
genommen  ist.  Auch  die  beiden  weitern  Alcuinbriefe  in  X,
Ep.  154  und  233  lassen  sich  in  vielen  Manuscripten  nachweisen.

Somit  gehört  X  nicht  zu  den  Codices,  die  ich  in  dieser
Abhandlung  besprechen  wollte.  Aber  er  bildet,  ähnlich  wie  C,
den  Uebergang  zu  den  in  der  Folge  zu  betrachtenden  Handschriften ­
  und  gibt  mir  überdies  Anlass  zu  einigen  Bemerkungen ­
  allgemeiner  Art.  Z,  TT,  T,  K,  G,  A  boten  uns  doch
im  eigentlichsten  Sinne  Sammlungen  von  Alcuinbriefen,  wenn
auch  hier  und  da  anderer  Stoff  eingeschoben  sein  mochte;  auch
die  Schreiber  von  Y  bekunden  die  Absicht  Alcuinbriefe  zusammenstellen ­
  zu  wollen.  Bei  allen  diesen  Handschriften  kommen ­
  also  die  Merkmale  derselben  und  die  Beschaffenheit  der
in  ihnen  enthaltenen  Briefsammlungen  zusammen,  um  uns  mehr
oder  minder  Aufschluss  über  Entstehung  und  Herkunft  zu
geben.  In  C  und  X  dagegen  stossen  wir  auf  die  ersten  Exemplare ­
  einer  weit  zahlreicheren  Classe  von  Manuscripten,  in  die
sich  die  Episteln  Alcuins  nur  vereinzelt  und  gelegentlich  verloren ­
  haben,  in  denen  sie  neben  dem  Hauptinhalte  fast  verschwinden. ­
  2  Bei  dieser  Classe  muss  also  die  Feststellung
etwaiger  Verwandtschaft  von  dem  ausgehen,  was  die  Haupt-1

  In  der  Inhaltsangabe  der  Tab.  eed.  1,  75  fehlt  der  Hinweis  auf  die  Drucke
den  ich  hier  nachholeu  will:  1.  f.  1—20'  Arculfus  de  sanctis  locis  Jerusalem: ­
  Text  ziemlich  gleichlautend  mit  dem  der  Grotser’schen  Edition,
noch  nicht  verzeichnet  in  Tobler,  Bibliographia  geogr.  Palaestinae  St;
2.—9.  f.  27—81  nach  X  .in  Frohen  2,  419—440,  der  die  Autorschaft
Alcuins  wenigstens  in  Frage  stellt;  10.  f  81'—86'  nach  X  u.  Cod.  Monac.
14,  447  in  Fr.  1,  342—345  =  Ep.  233;  11.—13.  f  86'—168  aus  denselben
MSS.  in  Fr.  1,  342—390;  14.  f.  168—175  in  Fr.  2,  154;  15.  f.  175—177'
mit  Benutzung  von  X  in  Fr.  1,  339  und  f.  177'—179  aus  X  in  Fr.  2,
596;  16.  179—186  aus  X  von  Frohen  Mansi  mitgetheilt,  jetzt  Jade
Ep.  68;  17.  f  186—189  =  Ep.  67  u.  s.  w.
2  Schon  Jafte  hat  eine  beträchtliche  Zahl  solcher  Manuscripte  angeführt
und  benutzt,  ohne  jedoch  den  Vorrath  erschöpft  zu  haben.
            
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