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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Sickel.

Hier  wäre  nun  auch  noch  A"  zur  Vergleichung  herbeizuziehen. ­
  Dass  und  wie  der  Schreiber  von  A  eine  KG  dem
Inhalt  und  der  Anordnung  nach  gleiche  Vorlage  benutzt,  habe
ich  schon  S.  518  gesagt.  Wie  es  sich  aber  mit  den  Texten
verhält,  vermag  ich  nicht  anzugeben.  Die  Jaffe’sche  Collation
lässt  uns  da  ganz  im  Stich.  Wenn  dann  Foltz  (S.  508)  u.  a.
die  Texte  der  Ep.  11  u.  215  vielfach  von  T  und  von  KG  abweichend ­
  und  besonders  vollständiger  gefunden  hat,  so  genügt
das  Ergebniss  seiner  Stichproben  nicht,  um  die  Frage  zu
beantworten,  wie  es  mit  den  Texten  der  Gruppe  8  in  dem
K  G  verwandten  A"  steht.  Jene  beiden  Briefe  stehen  nämlich ­
  im  Codex  A  bereits  in  der  ersten  Abtheilung  und  sind
deshalb  von  dem  Schreiber  in  dem  KG  correspondirenden
zweiten  Theile  nicht  noch  einmal  wiederholt  worden.  Es  bedarf ­
  also  auch  da  noch  gründlicher  Collation  der  Handschrift  A.
Die  Nachträge  in  T"  und  in  Z".
Es  erübrigt  mir  noch  von  T  82—90  oder  von  den  drei
Briefen  Karls  in  Mon.  Carol.  351—354  und  von  den  Ep.  37,
40,  46,  76,  77,  95  zu  reden.  Dass  jene  zu  Alcuins  Lebzeiten
verfasste  Schreiben  des  Königs  hier  Vorkommen,  hat  offenbar
denselben  Grund  wie  die  Aufnahme  gewisser  Briefe  in  den
Codex  epistolaris  Einharti,  d.  h.  Alcuin  ist  wahrscheinlich  der
Dictator  jener  Karlbriefe. 1  Aus  gleichem  Grunde  mag  auch
1  Urkundenlehre  der  Karolinger  104.  —  Soweit  sich  obige  drei  Briefe  datiren
  lassen,  fallen  sie  in  die  Zeit,  in  welcher  Alcuin  am  Hofe  lebte.  —
Lorenz,  Papstwahl  und  Kaiserthuin  38,  findet  es  unerklärlich,  dass  ich
den  Brief  an  Angilbert  (Reg.  K.  146)  dem  an  den  Papst  (K.  147)  habe
vorausgehen  lassen.  Der  Vorwurf  gilt  nicht  mir  allein,  sondern  auch
Duchesne,  Baluze,  Bouquet,  Jaffe  u.  A.,  die  alle  beide  Briefe  so  wie  ich
geordnet  haben  und  von  denen  meines  Wissens  nur  Mansi  abgewichen
ist.  Ich  antworte  aber  um  so  lieber,  da  ich  bei  dieser  Gelegenheit  berichtigen ­
  kann,  was  ich  in  der  Anmerkung  zu  K.  14G  gesagt  habe.  Die
von  mir  dort  erwähnte  Verzögerung  der  Abreise  Angilberts  ist  nicht  so
zu  verstehen,  dass  er,  nachdem  er  den  Auftrag  erhalten  zu  P.  Leo  zu
gehen,  noch  Zeit  verloren  habe,  sondern  so,  dass  er  bereits  beauftragt
war  zu  P.  Hadrian  zu  reisen,  auf  die  Kunde  von  dessen  Tode  die  Abreise
jedoch  verschob,  bis  ihm  neue  Aufträge  für  Leo  ertheilt  wurden.  Was  nun
K.  146  und  147  betrifft,  so  halte  ich  an  dieser  Reihenfolge  fest.  Lorenz
scheint  anzunehmen,  dass  K.  147  als  Antwort  auf  das  päpstliche  Schreiben
            
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