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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Sickel.

Kar.  227).  Es  ist  möglich,  dass  Ep.  93  auch  dem  Könige
mitgetheilt  und  so  als  Beilage  in  die  an  ihn  gerichteten  Briefe
gerathen  ist,  aber  auch,  dass  Ep.  93  im  Codex  archetypus  von
K  G  auf  ein  leergebliebenes  Blatt  eingetragen  ist.  Wie  das
andere  Schreiben  in  die  Sammlung  gekommen,  lässt  sich  vollends ­
  nicht  ergründen;  aber  dass  es  geschehen,  lehrt  uns,  dass
die  betreffende  Sammlung  frühestens  811  zum  Abschluss  gekommen ­
  ist.
Gehen  wir  in  der  Reihenfolge  weiter,  so  stossen  wir  in
KG  15—18  auf  Briefe  von  a  -f-  ß,  deren  später,  wenn  auch
sehr  zerstreut,  noch  elf  folgen.  Bemerkenswerther  ist,  dass  von
KG  15  an  eine  engere  Verwandtschaft  mit  T",  wie  ich  diess
S.  515  abgegrenzt  habe,  zu  Tage  tritt:  KG  hat  von  hier  an
noch  52  Episteln  und  unter  diesen  49  mit  T"  gemein.  Allerdings ­
  fehlen  in  KG  die  T-Briefe  Ep.  50,  die  aus  der  Collection
a  stammenden  Ep.  42,  43,  45,  die  Ep.  213  und  264  an  Remedius,
  endlich  T  61  Brief  Karls  an  britische  Bischöfe  (Mon.
Carol.  352  :=  Reg.  Kai’.  145).  Andererseits  fehlen  in  T  die
Ep.  56,  11,  283  =  KG  60,  62,  63,  d.  h.  zwei  an  Paulinus
und  ein  an  Dodo  gerichtetes  Schreiben.  Gegen  das  Ende  ist
KG  überhaupt  eigenthümlich  gestaltet.  Es  stehen  hier  sieben
Briefe  an  Paulinus,  zwischen  welche  als  KG  63,  64  die  uns
schon  in  der  Gruppe  Aa  aufgefallenen  Episteln  an  Dodo  und
Dogvulf  eingeschoben  sind.  Dann  wird  in  G  die  schon  vorher ­
  befindliche  Ep.  47  wiederholt.  Den  Schluss  von  KG  bildet
endlich  die  stark  verbreitete  Ep.  commendatitia  302.  Es  macht
dies  den  Eindruck  als  wäre  hier  wie  in  Z"  zu  einer  KG  mit
T  gemeinsamen  Sammlung  eine  Nachlese  gekommen.  Vielleicht
hat  auch  dabei  Dodo  die  Hände  im  Spiel  gehabt.  Ferner  verräth
  die  Aufnahme  von  zwei  weiteren  Briefen  an  Paulinus  an
dieser  und  des  Briefs  an  Nicephorus  an  früherer  Stelle  ein
gewisses  Interesse  für  den  Osten  des  Reichs  und  für  die  Be-Ziehungen
  zu  Byzanz.
Auffallender  Weise  sind  nun  die  49  gemeinsamen  Briefe
in  KG  ganz  anders  geordnet  als  in  T.  In  T  28—50  erkannten
wir  früher  die  bereits  vermengten  Sammlungen  a  -f-  ß,  die  nur
um  zwei  zur  britischen  Correspondenz  gehörige  Einschiebsel,
die  wenig  verbreitete  Ep.  50  (T  30)  und  die  stark  verbreitete
Ep.  47  (T  37)  vermehrt  worden  sind.  Somit  erscheinen  als
            
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