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Pfizmaie r.
Sie wächst bisweilen in Yl-tscheu unter den Wurzeln grosser
Fichten. Sie dringt drei Klafter und einen Schuh tief in die
Erde. Im zweiten und siebenten Monate wird sie eingesammelt.
Das Buch Pen-thsao:
Die Stechwinde heisst auch ^ Fö-schin. Sie ist
von Geschmack süss. Sie wächst gleichmässig in Gebirgsthälern.
Sie hilft gegen Krankheiten der Brust, gegen Traurigkeit,
Sorge, Herzklopfen und Schrecken. Sie wächst auf dem Thaischan.
M B Hu -ma, ,Hanf von Hu', ist der Sesam. Derselbe
heisst auch Kiü-sching, ,das grosse Uebertreffende.
1
Die herbeigezogenen göttlichen Schliessen des Buches
der Elternliebe.
Das Kiü-sching verlängert die Jahre.
Anmerkung. In dem gegenwärtigen Zeitalter ist Kiü-sching
die Frucht des Mispelbaumes (« *)•
Die erweiterten Denkwürdigkeiten:
Der Sesam heisst auch igf Fang-heng, ,der viereckige
Stengel'. Wenn man ihn als Arznei gebraucht, altert
man nicht und erträgt Wind und Feuchtigkeit. Die Blätter
heissen -p| ^ Tsing-jang, ,das grüne Riedgras'.
Die Ueberlieferungen von Unsterblichen:
W Hi, der Aufseher des Gränzpasses, gelangte mit Laotse
zu dem Westen des fliessenden Sandes. Er gebrauchte als
Arznei die Früchte des Kiü-sching. Niemand weiss, wo
er starb.
Die besonderen Ueberlieferungen von Lu-niü-seng:
ik ^ Niü-seng war ein Mensch von Tschang-lö. In
seiner Jugend liebte er den Weg. Er gebrauchte als Lockspeise
Sesam und Bergdisteln. Er sagte sich von der Brodfrucht los.
Mit achtzig Jahren wurde er wieder jung, kräftig und hatte
1 Im nördlichen China heisst heutzutage Hu-ma der gewöhnliche Leiusame.
Zn vergleichen die Schrift: On the study and value of Chinese botanical
works. By E. Bretschneider M. S. S. 16. Nach der Meinung des Verfassers
der genannten Schrift wird Iiiii-sching in dem Ni-ya mit Unrecht
als ein Synonymum von Hu-ma angeführt.