Alcuinstudien.
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winnen wir für ß etwa die gleichen Zeitgrenzen wie für a. Des
Weitern meine ich auch für ß als Sammler einen der damaligen
Begleiter Alcuins annehmen zu können.
Nun vermag ich auch die früher offen gelassene Frage,
wo in Z die Sammlung a —f- ß endet, zu beantworten. Auf
Ep. 302 folgt dort nämlich als Z 54 die Ep. 109 an Arno,
die auch in T, K, A wiederkehrt. Aber erstens schliesst sich
Ep. 109 in dem nächstverwandten Codex T nicht so unmittelbar
an wie in Z, und zweitens ist sie erst im J. 799 geschrieben
und dadurch von den Gruppen a —ß ausgeschlossen. Diesen
Brief und was noch sonst in Z" folgt, können, wir erst in anderem
Zusammenhänge unterbringen.
Von den Briefen der Gruppe ß linden sich die Ep. 5,
216, 292 auch schon unter den vom Amm'anuensis a in Z'
eingetragenen Zusätzen, ein Beweis dass diesen Stücken eine
weite Verbreitung zu Theil geworden war, mögen sie nun
diesem Salzburger Schreiber direct aus der Umgebung Alcuins
oder gleichfalls auf dem Umwege über England zugegangen
sein. Es mag noch mancher andere Brief wie diese auf losen
Blättern über Land und Meer geflogen sein, so unter andern
die von demselben Copisten in Z' eingeschalteten Ep. 132 und
222. Die zweite findet sich nur in Z und seinen Abkömmlingen.
Die erste dagegen noch in Ac als A 49. Indem sie
dem J. 800 angehört, kann sie uns als Ausgangspunkt für die
Untersuchung von Ac dienen.
Es ist das eine bunte und wüste Sammlung. Neben vier
Briefen anderer Verfasser bietet sie Briefe Alcuins an bekannte
und unbekannte Personen, an Adressaten diesseits und
jenseits des Canals, so wenig geordnet dass die an denselben
Eanbald II. von York gerichteten Ep. 72, 73, 74 von einander
getrennt (A 40, 42, 50) sind und zwischen zwei derselben Ep.
36 an den gleichnamigen Vorgänger in York eingeschoben ist.
Offenbar hat die in Ac vorliegende Collection keine oder geringe
Verbreitung gefunden; auch in den angelsächsischen Codex
V sind nur fünf Stücke derselben übergegangen. 1 Dass
1 Aus den Fehlern in A (vgl. z. B. Ep. 108 S. 446) kann man folgern,
dass die für Ac benutzte Vorlage noch viele cursive Verbindungen hatte,
wie sie auch in den britischen Handschriften des 9. Jahrhunderts gebräuchlich
waren.