Alcuinstudien.
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cartulae distinctu notavi, verweist Jaffe auf den ganzen Complex
der computistischen Schriften in Fr. 2, 356—368. Gemeint
ist aber nur De saltu lunae. Dagegen findet sich ein Hinweis
auf De bissexto in Ep. 111: quod mea olim devotio de bissexto
paucis inchoavit ratiunculis etc. Alle drei Tractate bilden
also gewissermassen Beilagen zur Correspondenz zwischen Alcuin
und Karl.
Zu Codex T zurückkehrend glaube ich auch noch T 27 =
Ep. 252 ad Angilbertum zum ersten Theile oder zur ersten
Briefcollection in T rechnen zu müssen. Einmal weil T 28 =
Ep. 28 in mehreren Handschriften als Kopf einer besondern
Sammlung erscheint, dann weil T 27 zwar an Angilbert adressirt,
dem Inhalte nach jedoch Antwort auf eine in Karls Aufträge
von Angilbert gestellte Frage ist, folglich mit zur Correspondenz
zwischen Alcuin und dem König gehört. — Zunächst
drängt sich hier der Gedanke auf, dass wir in T 1—27 eine
bei Hofe entstandene officielle Sammlung vor uns haben. Aber
wie sollen wir dann die Lücken in derselben erklären? Es
fehlen nämlich manche in dieselbe Zeit fallende Briefe Alcuins
an Karl, namentlich die theologischen Inhalts wie Ep. 142,
143, 191 u. a. Ich möchte daher eher einen dem Hofe nahe
stehenden, in alle Geheimnisse eingeweihten, aber doch eigenen
Neigungen folgenden Mann als Sammler betrachten.' Dabei ist
Ep. 118 als durchaus confidentiellen Charakters und gewiss
nur den vornehmsten Rathgebern des Königs mitgetheilt zu
beachten. Auf ein lebhaftes Interesse für Fragen der Astronomie
und Zeitrechnung muss man daraus schliessen, dass die
von ihnen handelnden Briefe fast vollständig (es fehlt nur
Ep. 97 von Karl an Alcuin, d. h. die Antwort auf Ep. 96) in
die Collection Aufnahme gefunden haben. Will man nun zunächst
auf gut Glück auf eine bestimmte Person bei Hofe
rathen, so darf wohl Angilbert um so mehr als der Veranstalter
dieser Sammlung in Vorschlag gebracht werden, da das
letzte Stück eben an ihn adressirt ist.
Weitern Aufschluss erhalten wir, wenn wir die Verbreitung
der Briefe von T' (so will ich fortan T 1—27 bezeichnen)
in von T unabhängigen Handschriften ins Auge fassen. Zunächst
kommt da der Codex Londoniensis Lambeth 218 angel-