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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Alcuinstudien.

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TN,  KG,  A  wieder.  Dann  folgt  ein  Abschnitt,  indem  Z  55
und  56  nur  in  abgeleiteten  Codices  begegnen.  Z  57—63  endlich, ­
  darunter  auch  zwei  Briefe  Karls,  hat  Z  wieder  mit  andern ­
  Handschriften  gemein.  Wie  die  hier  erkennbare  Sammlung ­
  entstanden  ist,  wie  weit  sie  reicht  und  wie  sie  etwa
erweitert  worden  ist,  lässt  sich  erst  später  darthun.  Aber  das
geht  schon  aus  den  Namen  der  Adressaten  hervor,  dass  die
Zusammenstellung  der  Hauptgruppe  nicht  in  dem  weitab  gelegenen ­
  Salzburg  erfolgte  und  dass'  auch,  was  als  Zusatz  erscheint, ­
  nicht  gerade  in  Salzburg  gesammelt  sein  muss.  Es
ist  vielmehr  anzunehmen,  dass  dem  Schreiber  0  ein  ganzer
über  epistolarum  als  Vorlage  diente  und  dass  er  höchstens
einzelne  Briefe  selbst  hinzufügte.  Auch  über  das  Alter  dieser
Collection  kann  ich  mich  erst  später  äussern  und  nur  das  zeitliche ­
  Verhältniss  zwischen  Z'  mit  seinen  Einschiebseln  von
der  Hand  a  und  zwischen  Z"  will  ich  gleich  hier  feststellen.
Der  Ammanuensis  a  hat  zur  Zeit,  da  er  auf  die  leer  gebliebenen ­
  Seiten  von  Z'  die  Ep.  222,  216,  5  und  292  nachtrug,
wohl  kaum  die  in  Z"  für  Salzburg  angefertigte  Abschrift  einer
auch  diese  vier  Stück  umfassenden  Briefsammlung  gekannt.
Erklärlicher,  wenn  auch  nicht  wahrscheinlich  ist  es,  dass  6,
welcher  eine  mehr  oder  minder  abgeschlossene  Collection  copirte,
  von  den  bereits  in  Z'  vorhandenen  Nachträgen  nicht
Notiz  genommen  hat.  War  aber  einmal  in  Salzburg  mit  einer
Sammlung  von  Alcuinbriefen  in  Z'  begonnen,  so  lag  es  nahe
dass  die  erste  Gelegenheit  wahrgenommen  wurde,  um  an  sie
eine  zweite  nach  Salzburg  gekommene  Sammlung  anzuschliessen.
  Und  dass  auf  sie  nicht  lange  gewartet  werden
musste,  ergibt  sich  aus  dem  Verhältniss  von  Z'"  zu  den  vorausgegangenen ­
  Theilen.
Auf  der  Mitte  von  f.  212',  wo  Z"  und  zugleich  die  Hand
O,enden,  hat  der  Schreiber  a  die  Arbeit  wieder  aufgenommen,
um  zunächst  sechs  den  letzten  Jahren  Alcuins  ungehörige
Briefe  an  Arno  einzutragen,  dann  f.  221''—225  die  Disputatio
Pippini  cum  Albino,  endlich  bis  f.  234  Gedichte  Alcuins.  Er,
der  ja  die  erste  Lage  von  Z'  beschrieben  und  dann  die  hier
leer  gebliebenen  Seiten  ausgefüllt  hatte,  erscheint  also  in  hervorragender ­
  Weise  bei  der  sei  es  von  ihm  selbst  ausgegangenen, ­
  sei  es  ihm  anbefohlenen  Zusammenstellung  der  Alcuin-
            
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