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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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S  ielf  e  1.

und  f.  101—162  als  ursprünglich  gesondertes  Volumen  betrachten ­
  ;  ich  will  dieses  fortan  mit  Z'  bezeichnen  und  die  dann
folgenden  Theile  mit  Z"  und  Z'". 1
Die  acht  Q.uaternionen  von  Z'  sind,  wie  die  Tafel  zeigt,
von  sieben  verschiedenen  Händen  beschrieben.  Es  ist  nämlich ­
  ein  damals  häutiger  Vorgang 2  beobachtet  worden;  die  abzuschreibenden ­
  Briefe  wurden  an  mehrere  Ammanuensen  vertheilt, ­
  deren  jeder  seine  Pergamentlage  zum  Ausfällen  erhielt;
nur  dem  einen  (s)  wurde  hier  ein  doppeltes  Pensum  (Quat.  V
und  VII)  aufgetragen.  Eine  Folge  davon  ist,  dass  jede  Lage
mit  einem  neuen  Brief  beginnt,  ferner  dass  zu  Ausgang  der
Lagen  eine  oder  auch  mehrere  Seiten  unausgefüllt  blieben.
Diese  benutzte  dann  der  Schreiber  a,  um  noch  nachträglich
die  an  verschiedene  Personen  gerichteten  Ep.  132,  222,  216,  5,
292  einzuschalten.  Scheiden  wir  nun  diese  fünf  Stücke  aus,
so  bilden  die  in  erster  Linie  in  Z'  copirten  Briefe,  wie  ein
Blick  auf  die  Namen  des  Schreibers  und  des  Adressaten  lehrt,
eine  Sammlung  von  durchaus  einheitlichem  Charakter:  es  sind
lauter  Briefe  von  Alcuin  an  Arno  mit  Ep.  181  als  Beilage.

1  Die  Beziehungen  zwischen  den  Handschriften  lassen  ( sich  am  besten
durch  Concordanztafeln  ersichtlich  machen.  So  will  ich  solche  für  Z
als  für  die  reichhaltigste  »Salzburger  Handschrift  hieV  S.  546  beifügen.
Zu  den  in  der  sechsten  Reihe  enthaltenen  Namen  bemerke  ich,  dass  die
eingeklammerten  nicht  in  Z  stehen,  sondern  von  mir  entweder  aus  anderen ­
  Codices  oder  dem  Inhalt  der  Briefe  entsprechend  ergänzt  worden
sind.  In  den  nächstfolgenden  Columnen  habe  ich  nicht  sämmtliche
Handschriften  aufgeführt,  sondern  nur  die  mit  denen  gerade  Z  zu  vergleichen ­
  ist,  und  zwar  habe  ich  die  von  Z  unabhängigen  Codices  vorangestellt ­
  und  die  drei  aus  Z  abgeleiteten  zuletzt  gesetzt.  Innerhalb  einer
jeden  Handschrift  habe  ich  die  Briefe  gezählt;  soweit  ich  es  für  nothwendig
  halte,  gebe  ich  später  in  den  Anmerkungen  zu  den  einzelnen  Codices
die  Reihenfolge  der  Briefe  in  ihnen  an  und  erkläre  dabei,  was  mich  in
einigen  zweifelhaften  Fällen  bestimmt  hat  so  oder  so  zu  zählen.  Nur
innerhalb  des  Codex  B,  der  ganz  eigenthümlich  beschaffen  ist,  liess  sich
solche  Zählung  nicht  anwenden:  darum  habe  ich  in  dessen  Columne  mit
B  nur  angezeigt,  dass  der  betreffende  Z-Brief  im  Codex  B  benutzt  ist.
2  Wattenbach,  Schriftwesen  254.  —  Auch  im  Kloster  S.  Amand,  das  ja
unter  Arno  in  lebhaftem  Verkehr  mit  Salzburg  stand,  sind  manche  Handschriften ­
  in  gleicher  Weise  angelegt  worden.  —  Dass  Z  von  mehreren
Schreibern  geschrieben,  hatte  auch  Jaffe  wahrgenommen,  ohne  jedoch
die  »Sache  weiter  zu  verfolgen.
            
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