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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pf  i  z  m  ai  p  r.

Das  Buch  Pen-thsao:
Der  Winter  des  Wcizenthores  ist  von  Geschmack  süss.
Er  wächst  gleichmässig  an  Flüssen  und  in  Thälern.  Er  hilft
wider  Verknüpfungen  des  Herzens  und  Bauches,  Verletzungen
der  Luft,  Zerreissung  der  Adern  in  der  Mitte  des  Magens.
Wenn  man  ihn  lange  Zeit  gebraucht,  macht  er  den  Körper
leicht.  Man  magert  nicht  ab  und  altert  nicht.  Er  wächst  auf
den  Bergen  von  Han-kö.
Der  Pen-thsao  des  Geschlechtes  U:
Der  Winter  des  Weizenthores  heisst  auch  der  Schafiauch
(üjt.  ).  In  Thsin  heisst  er  auch  der  Rabenlauch.  In  Tsu
heisst  er  auch  der  Pferdelauch.  In  Yue  heisst  er  auch  dar
Schafiauch. 1  In  Tsi  heisst  er  auch  der  geschonte  Lauch
Mfe  ) -  Er  heisst  auch  der  Lauch  ^  Yii’s.  Er  heisst  auch
der  geheizte  Winter.  Er  heisst  auch  der  ertragende  Winter
m  =*>  Er  heisst  auch  die  ertragene  Anhöhe  ).  Er
heisst  auch  die  Arznei  der  Unsterblichkeit.  Er  heisst  auch  der
übriggebliebene  Mundvorrath  j||  Yü’s.  Er  heisst  auch  der
Wall  der  Knechte  (bJg  ).  Er  heisst  auch  das  nachfolgende
Fett  m  m  Bei  dem  göttlichen  Ackersmann  und  Khi-pe
ist  er  gleichmässig  süss.  Bei  dem  gelben  Kaiser,  bei  dem  Gebieter ­
  des  Geschlechtes  |]jjJ  Thung  und  dem  Fürsten  von
Lui  ist  er  süss  und  giftlos.  Bei  dem  Geschleckte  1^5  Li  ist
er  süss  und  etwas  warm.  Bei  Pien-tsiö  ist  er  giftlos.  Er  wächst
in  den  Gebirgsthälern  auf  fettem  Boden.  Die  Blätter  sind  wie
bei  dem  Lauch  fett  und  glänzend.  Er  wächst,  indem  er  Büsche
bildet.  Man  pflückt  ihn  zu  unbestimmten  Zeiten.  Die  Früchte
sind  grün  und  gelb.
zfc  Scho  ist  die  Bergdistel.
Die  Ueberlieferungen  von  Unsterblichen:
m  ?  Kiuen-tse  liebte  es,  als  Lockspeise  die  Bergdistel
zu  gebrauchen.  Er  ass  fortgesetzt  ihr  Geistiges  durch  dreihundert ­
  Jahre.
Die  Ueberlieferungen  von  göttlichen  Unsterblichen:
m  t-  1=4  Tschin-tse-hoang  erlangte  als  Lockspeise
das  nothwendige  Arzneimittel  der  Bergdistel  und  gebrauchte

1  Wiederholung  des  obigen  Synonymums.
            
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