Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

472

Si  ekel.

nung  aucli  im  Ood.  Pavisiensis  13,373  und  im  Cod.  Monacensis
  14,727  finden.  Den  letzteren,  welchen  der  Regensburger
Bischof  Baturich  schreiben  liess,  könnte  man  als  aus  dem
jedenfalls  älteren  Y  abgeleitet  betrachten,  wenn  er  nicht  nach
den  bisherigen  Ausgaben  zu  urtheilen  ein  Plus  von  Worten
vor  Y  voraus  hätte. 1  Es  folgen  dann  als  Y  4,  5,  6  die  Ep.
239,  93,  277,  die  wir  zum  Theil  vollständiger  in  allen  Haudschriftengruppen
  antreffen.  Auch  Y  7,  8,  10  =  Ep.  304,  74,
72  können  wir  als  in  A  und  verwandte  Handschriften  aufgenommen ­
  zu  den  ziemlich  verbreiteten  Briefen  rechnen.  Dagegen ­
  sind  Y  9,  11,  12  oder  Ep.  62,  48,  30  bisher  nur  hier
nachgewiesen  worden;  dass  sie  so  gut  wie  die  vorausgehenden
Stücke  von  den  Copisten  gekürzt  worden  sind,  macht  das
Wort  reliqua  am  Schluss  der  Abschrift  von  Ep.  30  wahrscheinlich. ­

Quaternio  z  (f.  184  191)  enthält  die  beiden  Schriftchen
zur  Topographie  Roms,  um  derentwillen  Giov.  Batt.  de  Rossi
diesen  Codex  so  genau  beschrieben  hat:  die  nur  hier  überlieferte ­
  Notitia  ecclesiarum  urbis  Romae  2  und  De  locis  s.  martyrum,
  auch  im  Cod.  Vindob.  1008  und  im  Cod.  Wirceburg.
theolog.  f.  49  erhalten. 3

1  Z.  B.  in  Ep.  260,  Mon.  Ale.  821,  ,ut  cum  pedibus—scribentis“  fehlt  in
Y;  desgleichen  das  letzte  Alinea  der  Ep.  257  ,haec  tibi—intellecta“.
2  Froben  2,  597.  —  Rossi  1.  c.
3  Zuerst  1729  aus  letzterem  Codex  edirt  von  Eckhart  comment.  de  rebus
Franciae  orientalis  1,  831.  Dann  aus  Y  in  Froben  2,  598.  Jüngst  (1871)
Urlichs  Codex  urbis  Romae  topographicus  82,  wo  die  Notitia  ohne  alle
Rücksicht  auf  die  handschriftliche  Ueberlieferung  für  ein  Werk  späterer
Zeit  erklärt  und  eines  neuen  Abdrucks  nicht  werth  befunden  wird.  Ich
füge  gleich  einige  Bemerkungen  über  beide  MSS.  hinzu.
Auch  Cod.  Vindob.  1008  stammt  nach  Einband,  Signatur  u.  s.  w.
aus  der  Salzburger  Capitelbibliotliek  (Nr.  99  im  Katalog  vom  J.  1433).
In  ihm  sind  Handschriften  vom  9.  bis  12.  Jahrhundert  vereinigt.  Ursprünglich ­
  gehörten  nur  f.  159—186  zusammen,  woran  sich  aber'  bald
die  weiteren  Blätter  bis  f.  191  anschlossen.  Diese  Theile  sind  von  zwei
sich  abwechselnden  Ammanuensen  geschrieben;  dazu  kommen  Marginalnoten ­
  von  dritter  Hand.  Die  Eintragung  der  topographischen  Schrift  auf
f.  189'—191  kann  man  als  der  in  Y  fast  gleichzeitig  betrachten.  Die
Texte  stehen  sich  auffallend  nahe.  Dennoch  sind  die  kleinen  Varianten
der  Art,  dass  mir  die  directe  Ableitung  des  einen  Textes  von  dem  an-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.