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Sickel.
item questiones evangeliorum Augustini; item Augustinus super
epistolam ad Romanos; item questiones diverse doctorum super
epistolas Pauli; item explanacio gladiorum qui dicuntur in
passione domini; item epistole Karoli ad Albinum; fast ebenso
von primo an im Katalog. War demnach Codex Y im 15. Jahrhundert
in Salzburg, so ist wohl die Vermuthung erlaubt, dass
er sieh auch schon in früheren Zeiten dort befand und dass
unter anderen auf ihn die Worte einer Aufzeichnung aus dem
12. Jahrhundert zu beziehen sind: cuius (Arnonis) vitam Albinus
magister Karoli per sua scripta plurima quae hic apud
nos sunt multum collaiulat et extollit, 1 und diese Vermuthung
wird zur Gewissheit, wenn sich aus der Handschrift selbst
darthun lässt, dass sie in dem Kreise Arno entstanden ist.
Aus der Inhaltsangabe von 1433 wird ersichtlich, dass
schon damals die 205 Blätter der Handschrift so wie jetzt
geordnet waren. Ja Eintragungen auf dem letzten Blatt von
Händen des 9. Jahrhunderts 2 beweisen, dass die jetzt letzte
Lage schon damals diese Stelle einnahm. Aber in seiner ersten
Anlage muss das Manuscript anders geordnet gewesen sein
und muss mit f. 21 begonnen haben. Von hier an bis f. 191
sind nämlich die Pergamentlagen von ö bis 9 Halbblättern
(wiederholt sind Halbblätter gleich bei der Bildung der Quaternionen
eingeheftet worden) auf der je ersten und der je
letzten Seite mit den Buchstaben a bis z bezeichnet worden.
Hier folgen auf Schriften des Augustinus 3 von f. 148—150'
an kleinere exegetische Schriften Alcuin’s. 1 In eine Zeile mit
den letzten Worten dieser Connnentare setzte dann der Copist
als Ueberschrift der sich unmittelbar anschliessenden Ep. 259:
De sexagenario numero reginarum et octogenario concubinarum.
5
1 Mon. G. h. SS. 9, 770 Note aus dem Cod. Vindob. 2090 gleicher Herkunft.
2 Zum Theil tironische Noten, welche aber so abgerieben und verblasst
sind, dass es mir nicht gelingt, noch den ganzen Satz zu entziffern.
3 Tab. cod. 1. c.
4 Froben 1, 700, u. zw., wie im Elenchus praef. X gesagt wird, ex cod.
Salisb., d. h. aus Y.
5 Also bis auf die Umstellung von numero gleich der Aufschrift im Cod.
Paris. 13,373, von dem noch die Rede sein wird.