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Pfizmaier.
Die Geschichte der acht Inseln:
In fi. Tsu-tscheu 1 findet sich die den Geist ernährende
mennigrothe Unsterblichkeitspflanze. Dieselbe hat Aehnlichkeit
mit den Sprossen der Blumenbinse und ist drei bis
vier Schuh lang. Wenn die Menschen sterben, überdeckt man
sie mit der Pflanze und sie werden lebendig. Wenn man sie
als Arznei gebraucht, hat man das lange Leben. Zu den Zeiten
des Kaisers des Anfangs ,aus dem Hause Thsin war eine grosse
Pest und es gab viele Todte. Ein Vogel hielt in dem Schnabel
diese Pflanze, überdeckte damit die Todten und in dem Augenblicke
wurden alle lebendig. Der Kaiser des Anfangs hörte
dieses und fragte den Frühgebornen des Dämonenthaies von
der nördlichen Vorstadt. Der Frühgeborne sprach: Dieses ist
die Pflanze der Unsterblichkeit. Sie wächst auf den Rubinenfeldern.
Ausserdem gibt es mehrere zehnmal zehntausend
Häuser der Unsterblichen des Berges der Weingefässe, welche
das Feld bebauen und Unsterblichkeitspflanzen pflanzen.
Die Geschichte der hohen Berge:
Auf den hohen Bergen findet man die Menschenunsterblichkeitspflanze.
Dieselbe ist von Gestalt gleich einem kleinen
Kinde. Die Erdunsterblichkeitspflanze ist viereckig und misst
einen Schuh. Sie ist von Farbe gleich dem gelben Golde. Sie
wird von fünf farbigen Wolken überdeckt. Ein göttlicher Drache
bewacht sie. Wer sie verzehrt, kann durch sie die Jahre in
die Ferne rücken.
Die von Thsui-piao verfassten Erklärungen des Alterthums
und der Gegenwart:
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Yuen-ho (85 n. Chr.)
wuchs die Unsterblichkeitspfbiuze in Pei. Sie war von Gestalt
gleich der Mütze des Menschen. Ferner wuchs sie in Tchangwu.
Sie war von Gestalt gleich einem Menschen, der zwei
Söhne in den Armen hält. Zn den Zeiten des Kaisers Tsching,
im fünften Jahre des Zeitraumes Kien-sohi (32 v. Chr.) wuchs
die Unsterblichkeitspflanze in Ying-tscheu. Sie brachte immer
im sechsten Monate ein Blatt hervor. Sie war im Frühfinge
grün, im Sommer purpurn, im Herbst weiss, im Winter
1 Der Name einer solchen Landschaft kommt sonst nirgends vor. Es
scheint hier der District Tsu-li in Kan-sü gemeint zu sein.