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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ueber  einige  Gegenstände  des  Taoglaubens.

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Golderz  von  sich.  Wenn  man  sie  bricht  und  die  Stücke  aneinander ­
  legt,  ist  sie  sogleich  wieder,  wie  sie  früher  gewesen.
Gebraucht  man  sie  als  Arznei,  so  wird  man  ein  Grosser  der
grossen  Gipfelung.  Die  dritte  heisst  die  Unsterblichkeitspflanze
der  Leibesfrucht  der  Schwalbe.  Die  Karbe  derselben  ist  purpurroth,
  die  Gestalt  gleich  der  Malve.  Die  Blätter  sind  im  Bilde
gleich  Schwalben,  welche  fliegen  wollen.  Ihr  glänzendes  Licht
ist  durchdringend.  Wenn  man  einen  Stamm  als  Arznei  gebraucht, ­
  wird  man  ein  Gebieter  der  Drachen-  und  Tigerunsterblichen ­
  des  grossen  Klaren.  Die  vierte  heisst  die  Unsterblichkeitspflanze ­
  des  Nachtglanzes.  Die  Farbe  derselben  ist
grün,  die  Frucht  rein  weiss  gleich  einer  Damascenerpflaume.
Wenn  man  in  der  Nacht  die  Frucht  betrachtet,  ist  sie  gleich
dem  Mondo.  Ihr  Licht  durchleuchtet  das  ganze  innere  Haus.
Wenn  man  einen  Stamm  als  Arznei  gebraucht,  wird  man  eine
Obrigkeit  der  Unsterblichen  des  grossen  Klaren.  Die  fünfte
heisst  die  Edelsteinunsterblichkeitspflanze.  Dieselbe  ist  von
Farbe  weiss  wie  Edelstein.  Wenn  man  sie  spaltet  und  verzehrt,
wird  man  zum  kaiserlichen  Vermerker  des  wahren  Richtigen
der  drei  Obrigkeiten  ernannt.
Die  Abbildungen  der  von  unsterblichen  Menschen  gepflückten ­
  Unsterblichkeitspflanzen:
Die  Unsterblichkeitspflanze  wächst  auf  den  berühmten
Bergen.  Wenn  man  sie  verzehrt,  so  bewirkt  dieses,  dass  der
Mensch  die  Wolken  ersteigt.  Er  kann  zu  der  Warte  des  Himmels ­
  emporsteigen,  nach  den  acht  Gipfelungen  blicken,  im
Verkehre  das  Licht  der  Götter  sehen.  Die  Unsterblichkeitspflanze ­
  des  Paradiesvogels  wächst  auf  den  berühmten  Bergen
zwischen  Gold  und  Edelsteinen,  auf  den  gestreiften  Steinen.
Wenn  man  sie  im  Schatten  trocknet,  sie  zurecht  bringt  und
durch  ein  Jahr  verzehrt,  so  bewirkt  dieses,  dass  dem  Menschen
Flügel  und  Schwingen  wachsen.  Seine  Lebensdauer  ist  tausend
Jahre.  Er  ist  im  Stande,  die  Wolken  zu  ersteigen,  dem  Paradiesvogel ­
  Gesellschaft  zu  leisten.
Die  Abbildung  der  Entsprechungen  der  glücklichen  Zeichen ­
  des  Geschlechtes  Sün:
Die  Unsterblichkeitspflanze  wächst  gewöhnlich  im  sechsten
Monate.  Im  Frühlinge  ist  sie  grün,  im  Sommer  purpurn,  im
Herbst  weiss,  im  Winter  schwarz.
            
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