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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pi'izmaier.

Gegen  das  Ende  des  Zeitraumes  I-lii  liatte  ein  Mensch
aus  U-ping  in  Yü-tschang  zwei  männliche  Wege.  Sie  waren
doppelt  neben  einander  gewachsen.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Kung  von  Tsin,  im  ersten
Jahre  des  Zeitraumes  Yuen-hi  (419  n.  Chr.),  war  der  männliche
Weg  eines  Menschen  von  Kien-ngan  ohne  Haupt  und  völlig
eben.  Unter  dem  Stamme  stellte  er  die  Körperbildung  des
Weibes  vor.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Wen  von  Sung,  im  siebzehnten
Jahre  des  Zeitraumes  Yuen-kia  (440  u.  Chr.),  verwaltete
fij  jöE  i  Jeu-pin  die  Provinz  U.  In  dem  Districte  Leu  fuhr
ein  Mädchen  plötzlich  in  der  Nacht  mit  Wind  und  Regen  und
gelangte  voll  Hast  in  das  Innere  der  Provinzfeste.  Sie  bemerkte, ­
  dass  sie  sich  von  dem  Hause  gerade  erst  einen  Augenblick ­
  entfernt  hatte,  und  ihre  Kleider  waren  nicht  befeuchtet.
Mit  Tagesanbruch  stand  sie  bei  dem  Thore  und  verlangte  zu
verkehren.  Pin  hiess  sie  vortreten.  Da  sagte  sie:  Der  Gebieter
des  Sammelhauses  soll  sich  erheben  und  mir  entgegengehen.
Es  steht  ihm  grosser  Reichthum  und  Ansehen  bevor.  Thut  er
es  nicht,  so  hat  er  gewiss  Unheil.  —  Pin  fragte,  woher  sie
komme,  und  er  erfuhr  es  ebenfalls  nicht.  Er  glaubte,  sie  sei
eine  Wahnsinnige,  und  er  gab  eine  Anweisung  für  das  Gefängniss.
  Die  Leute  ihres  Hauses  holten  sie  ab,  und  sie  konnte
nach  einigen  Tagen  sich  entfernen.  Zwanzig  Tage  später  wurde
Pin  hingerichtet.
Gegen  das  Ende  des  Zeitraumes,  Ta-ming  (457  bis  464
n.  Chr.)  gebar  die  Gattin  ^  ^  ||^  Yang-schi-hoan’s,  eines
Menschen  aus  dem  Districte  Ning,  aus  der  Mitte  des  Bauches
ein  Mädchen.  Dieses  Mädchen  ist  bis  zu  dem  heutigen  Tage
noch  am  Leben.
%  Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Ming,  im  ersten  Monate  des
ersten  Jahres  des  Zeitraumes  Thai-yü  (472  n.  Chr.),  sahen
die  untergebenen  Menschen  auf  dem  Wasser  des  westlichen
Teiches  des  Nachfolgers  Fussspuren  von  der  Länge  dreier
Schuhe.
            
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