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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

Wandlungen  sagen:  Wenn  einem  Menschen  ein  Kind  geboren
wird  und  dessen  Scham  sich  an  dem  Kopfe  befindet,  so  ist  in
der  Welt  grosse  Unordnung.  Befindet  sie  sich  auf  dem  Bauche,
so  hat  die  Welt  Angelegenheiten.  Befindet  sie  sich  auf  dem
Rücken,  so  hat  die  Welt  keine  Nachkommen.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Yuen  von  Tsin,  im  zwölften
Monate  des  dritten  Jahres  des  Zeitraumes  Thai-hing  (320  n.
Chr.),  gebar  die  Gattin  des  obersten  Buchführers  j||j  |jjj-  2p
Tseu-sche-ping  ein  Mädchen,  welches  zur  Erde  fiel,  ein  lautes
Geschrei  ausstiess  und  nach  einer  Weile  starb.  Dessen  Nase
und  die  Augen  befanden  sich  über  dem  Scheitel.  Die  Stelle
des  Angesichts  war  gleich  dem  Halse.  Der  Mund  hatte  Zähne,
welche  zusammenhingen  und  ein  Ganzes  bildeten.  Die  Brust
war  gleich  einer  Flussschildkröte.  Die  Nägel  an  den  Händen
und  Füssen  waren  wie  Vogelklauen  und  nach  unten  eingekrümmt. ­
  Die  von  King-fang  verfassten  Ungeheuerlichkeiten
der  Vorbilder  sagen:  Ist  eine  Menschengeburt  ein  anderes
Wesen,  das  von  Menschen  nicht  gesehen  wird,  so  ist  jedesmal
in  der  Welt  grosser  Krieg.  —  Zwei  Jahre  später  erfolgte  die
Niederlage  von  Schl-teu.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Tsching  von  Tsin,  im  eilften
Monate  des  vierten  Jahres  des  Zeitraumes  Hien-ho  (329  n.  Chr.),
begab  sich  ein  unbekannter  Mensch  zu  dem  südlichen  Thore,
wo  die  Wagen  hielten.  Er  erklärte,  er  sei  von  einem  höchstweisen ­
  Menschen  abgesandt  worden.  Sein  Gehalt  sei  derjenige
eines  Angestellten  des  glänzenden  Gehaltes.  In  der  äusseren
Abtheilung  fragte  man  ihn  aus.  Er  war  3  %  Liii-tschang
aus  dem  Districte  Than  in  Tung-hai.  Seine  Worte  waren  unbegründet. ­
  Man  schor  ihm  das  Haar,  gab  ihm  dreihundert
Peitschenhiebe  und  schickte  ihn  fort.
Im  vierten  Monate  dös  fünften  Jahres  des  Zeitraumes
Hien-khang  (283  n.  Chr.),  sagte  die  in  Ki-yang  wohnhafte,
etwa  zwanzigjährige  Tochter  3E  W  m  Wang-ho  -  kiao’s,
eines  Menschen  des  Volkes  aus  Hia-pei,  dass  sie  den  Himmel
erstiegen  habe  und  zurückgekehrt  sei.  Sie  habe  das  Siegel
des  bestätigenden  glücklichen  Zeichens  mit  dem  breiten  Bande
erhalten  und  solle  zu  der  Welt  Mutter  sein.  Der  Statthalter
von  Tsin-ling  hielt  dieses  für  Ungeheuerlichkeit.  Er  liess  sie
aufgreifen  und  in  das  Gefängniss  bringen.  Im  eilften  Monate
            
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