Ueber einige Gegenstände des Taoglaubens.
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ab. Wenn inan sie nimmt und als Arznei gebraucht, so lebt
man tausend Jahre. Wenn man in dem Gebirge wandelt und
einen kleinen Menschen sieht, der in einem Wagen mit sieben
bis acht Zoll langen Pferden fährt, so ist dieses eine Fleischunsterblichkeitspflanze.
Wenn man sie nimmt und als Arznei
gebraucht, wird man sofort ein Unsterblicher. Alle hundertundzwanzig
Arten sind Fleischunstcrblichkeitspflanzen.
Dasselbe Buch Pao-pö-tse:
Die Pilzunsterblichkeitspflanze (Jjy ^ ) wächst bisweilen
in dem tiefen Gebirge. Bisweilen wächst sie an dem Fusse
grosser Bäume, zur Seite der Quellen und Flüsse. Ihre Gestalt
ist bisweilen gleich Palästen und inneren Häusern, bisweilen
gleich Wagen und Pferden, bisweilen gleich Drachen und
Tigern, bisweilen gleich fliegenden Vögeln. Die fünf Farben
sind ohne Beständigkeit. Es sind ebenfalls hundertundzwanzig
Arten, von welchen es Abbildungen gibt. Man muss immer
mit langsamen Schritten hingehen. Wenn man sie einsammelt,
ritzt man sie mit einem beinernen Messer. Man trocknet sie
im Schatten, macht sie zu Pulver und gebraucht davon sieben
Geviertzolle. Dieses ist im Stande zu bewirken, dass der
Mensch zu den Unsterblichen emporsteigt. Das Richtige sind
mehrere zehntausend Jahre. Das Niedere sind tausend Jahre.
Will man Unsterblichkeitspflanzen suchen und in die berühmten
Gebirge treten, muss man dieses im dritten Monate und
im neunten Monate thun. Dieses sind die Monate, in welchen
die Berge sich erschliessen und die göttlichen Arzneimittel
zum Vorschein bringen. Man bediene sich keiner Gebirgstrommeln.
Als Tag wähle man die Himmelsstütze. Um diese
Zeit ist die Zusammenkunft der drei wunderbaren Dinge am
besten und diese kommen aus dem Thore der drei wunderbaren
Dinge hervor. Wenn man vor dem Gebirge ankommt,
muss man an dem Tage der sechs Schatten, um die Stunde
der lichten Halle ein Abschnittsrohr der reingeistigen Kostbarkeit
an dem Gürtel tragen, einen weissen Hund an einem
Stricke ziehen, ein weisses Huhn in den Armen halten und
ein Nössel weisses Salz und das die Gebirge eröffnende Abschnittsrohr
und die Schrifttafel auf einen grossen Stein legen.
Man erfasst ein Bündel Pflanzen von U und Thang
und tritt damit in das Gebirge. Der Gott des Berges hat Freude