Ungewöhnliche Erscheinungen und Zufälle in China.
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Zu den Zeiten des Kaisers Ngan von Tsin, im dritten
Jahre des Zeitraumes I-hi (407 n. Chr.), legte Tschü-I,
Heerführer der Drachenpferde, eine Besatzung nach Scheuyang.
Eine Sclavin kochte Speise, als plötzlich eine Schar
Raben sich auf den Herd setzte. Dieselben kamen wetteifernd,
pickten und frassen. Die Sclavin verjagte sie, doch sie entfernten
sich nicht. Ein Jagdhund biss die Raben und Elstern
todt. Die übriggebliebenen pickten in Gemeinschaft auf den
Hund, und dieser verendete. Sie verzehrten ferner sein Fleisch,
und nur die Knochen blieben übrig. Im sechsten Monate des
fünften Jahres starb I.
Zu den Zeiten des Kaisers Wu von Sung, im dritten
Jahre des Zeitraumes Yung-thsu (422 n. Chr.), ernannte man
^ Siü-sien-tschi zum Vorsteher der Scharen. Seinen
hundert Gefährten wurden Rangstufen verliehen. Da setzten
sich Störche der Wildniss auf den Habichtschweif der grossen
Gipfelung, klapperten und schrieen.
Zu den Zeiten des jungen Kaisers, im Frühlinge des
zweiten Jahres des Zeitraumes King-ping (424 n. Chr.), nisteten
Störche auf dem Habichtschweife des Westens des grossen
Ahnentempels. Man verjagte sie, aber sie kamen wieder. Zu
den Zeiten des Kaisers Wen, im Frühlinge des zweiten Jahres,
des Zeitraumes Yuen-kia (425 n. Chr.), setzten sich Möven
des Stromes in einer Anzahl von mehreren Hunderten innerhalb
der kleinen Stufen vor der Vorhalle der grossen Gipfelung
auf. Im nächsten Jahre verhängte man über Siü-sien-tschi
und Andere die Hinrichtung.
Aufziehen des Rothen, Vorzeichen des Rothen.
Zu den Zeiten 4V # ffl Kung - sün - yuen’s wuchsen
auf dem nördlichen Markte von Siang - ping Stücke Fleisch
und wurden gross. Im Umfange mass ein jedes mehrere Schuhe.
Sie hatten Kopf, Augen, Mund, Schnabel und bewegten sich
ohne Hände und Füsse. Dieses war Aufziehen des Rothen.
Die Auslegung sagte: Eine Gestalt haben, die nicht vollendet
ist, einen Leib ohne Stimme haben, hier wird das Reich vernichtet
und geht zu Grunde. — Yuen wurde unvermuthet
durch |^jJ Wei hingerichtet.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. LXXIX. Bd. II. Hft.
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