Ungewöhnliche Erscheinungen und Zufälle in China.
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des Weissen und Schwarzen. Der Kaiser fragte
O
Kao-tang-lung. Dieser antwortete: Das Gedicht sagt: Die Elster
hat ein Nest, doch die Taube wohnt darin. — Dass inan jetzt
Häuser des Palastes aufbaut, ab.er Elstern kommen und nisten,
dieses ist das Bild dessen, dass die Häuser des Palastes noch
nicht vollendet sind und man selbst sie nicht bewohnen darf.
Der Himmel hat eine Absicht, als ob er sagte: Die Häuser
sind noch nicht vollendet. Es werden andere Geschlechter sein,
welche sie einrichten und als Kaiser bewohnen. Man kann
nicht anders, als tief darüber nachdenken. — Der Kaiser veränderte
jetzt die Miene und hatte ein erregtes Aussehen.
Zu den Zeiten Sün-kiuen’s von U, im vierten Monate
des zwölften Jahres des Zeitraumes Tschi-U (249 n. Chr.),
hielten zwei Vögel eine Elster in dem Schnabel und Hessen
sie in das östliche Gebäude fallen. Kiuen liess den leitenden
Reichsgehilfen # m Tschü-khiü für die Elster ein Leuchtfeuer
anzünden und sie opfern. Nach der Erklärung Lieu-hin’s
war dieses eine Ungeheuerlichkeit der Flügelthiere. Es war
auch ein Vorzeichen des Schwarzen. Es war die Strafe dafür,
dass man beim Sehen nicht hellsehend, beim Hören nicht
scharfhörig war. Um diese Zeit waren die Absichten Kiuen’s
ungemessen, die Tugend im Schwinden. Er glaubte der Verläumdung
und liebte es, zu tödten. Seine zwei Söhne sollten
in Gefahr gerathen. Sie sollten gegenseitig die Gefahr bereiten.
Er sah das Ungeheuerliche und kam nicht zur Besinnung. Er
fügte dazu ein Leuchtfeuer, was der ärgste der Wege der
Dunkelheit ist. Im nächsten Jahre wurde der Nachfolger
Ho abgesetzt, ||| Pa, König von Lu, wurde mit dem Tode
beschenkt. Tschü-khiü wurde seines Amtes entkleidet,
Lö-J starb vor Kummer. Dieses war das Entsprechende. Das
östliche Gebäude ist das Sammelhaus der Vorbilder und der
Belehrung. Die Elster fällt in das östliche Gebäude: es ist
noch die Absicht des Himmels.
Zu den Zeiten Sün-kiuen’s von U, im ersten Monate des
zweiten Jahres des Zeitraumes Thai-yuen (251 n. Chr.), gab
man dem früheren Nachfolger Ho das Lehen eines Königs
von Nan-yang und schickte ihn nach Tschang-scha. Eine
Elster nistete auf dem Mastbaume. Die alten Palastgefährten
Ho’s hörten dieses, und Alle waren voll Kummer und Schmerz.