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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ungewöhnliche  Erscheinungen  und  Zufälle  in  China.

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Geschlechtsname  und  Name 1  deuteten  offenbar  auf  das  Unscheinbare ­
  der  Dinge.  Was  m  m  Hoang-keu  ,gelber  Hund <2
betrifft,  so  nahm'  U  durch  den  Umzug  der  Erde  in  Empfang
Han.  Darum  hatte  es  anfänglich  das  glückliche  Zeichen  des
gelben  Drachen.  Es  erreichte  seine  letzten  Jahre  und  hatte
die  Ungeheuerlichkeit  des  Dämonenauges.  Es  verlässt  sich
auf  das  Haus  eines  gelben  Hundes. 3  Der  Name  ,gelb‘  ist  nicht
verändert,  aber  zwischen  dem  Vornehmen  und  Gemeinen  ist
ein  grosser  Unterschied. 1  Dieses  ist  das  Entsprechende  des
Geistigen  und  Unscheinbaren  des  Weges  des  Himmels.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Hoei  von  Tsin,  im  Frühlinge
des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes  Yuen-khang  (292  n.  Chr.),
brachte  der  Bambus  an  der  Grenze  von  Pa-si  Blumen  von
purpurner  Farbe  hervor.  Er  trug  Früchte  gleich  dem  Weizen.
Die  äussere  Haut  war  grün,  ihr  Inneres  roth  und  weiss,  der
Geschmack  süss.
Im  sechsten  Monate  des  neunten  Jahres  des  Zeitraumes
Yuen-khang  (299  n.  Chr.),  Tag  Keng-tse  (37),  wuchs  ein
Maulbeerbaum  in  dem  westlichen  Flurgang  des  östlichen  Palastes. ­
  Er  wurde  täglich  um  einen  Schuh  länger.  An  dem  Tage
Kiä-schin  (41)  verdorrte  er  und  starb  ab.  Es  war  die  gleiche
Ungeheuerlichkeit  wie  bei  dem  Könige  Thai-meu  von
Yin.  Der  Nachfolger  konnte  nicht  aufmerksam  werden,  desswegen
  wurde  er  abgesetzt  und  gemordet.  Puan-ku  gibt  an:
Wenn  ein  wilder  Baum  an  dem  Hofe  wächst  und  urplötzlich
gross  wird,  so  werden  kleine  Menschen  urplötzlich  auf  der
Stufe  der  grossen  Diener  weilen.  Es  ist  das  Bild  der  in  Gefahr ­
  schwebenden  und  untergehenden  Reiche  und  Häuser.  Der
Hof  wird  ein  Erdhügel  sein.  Später  wurden  ^  ^  Sün-sieu
und  Tschang-lin  wider  Vermuthen  zu  den  Geschäften
verwendet.  Man  gelangte  hierauf  zu  grosser  Unordnung.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Hoei  von  Tsin,  im  vierten
Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes  Yung-khang  (300  n.
Chr.),  Tag  Ting-sse  (54),  setzte  man  den  kaiserlichen  Enkel

%  U-ping-  bedeutet:  U  ist  unterworfen.

-  Hoang-keu  ist  der  erste  der  oben  yorgekommenen  Namen.
3  Auf  das  Haus  Hoang-keu’s.
4  Der  Drache  ist  vornehm,  der  Hund  gemein.
            
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