Ungewöhnliche Erscheinungen und Zufälle in China.
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verwirrt. Es dauerte nicht lange, so erregte Sün-ngen
Aufruhr in U und Hoei.
® £ Hoan-hiuen sollte zum Könige von Tsu ernannt
werden. Man hatte bereits den Teppich der Ernennung gelegt,
die Obrigkeiten standen auf den Stufen. Hiuen war noch nicht
hervorgetroten, als ein Hund kam und auf den Teppich harnte.
Die zehntausend Menschen, welche herbeigekommen waren
und warteten, waren sämmtlich erschrocken und verwundert.
Hiuen war von Gemüthsart misstrauisch und grausam. Es wurde
schliesslich nichts gesagt. Man verjagte bloss den Hund und
wechselte den Teppich.
Zu den Zeiten des Kaisers Wu von Sung, im zweiten
Jahre des Zeitraumes Yung-thsu (421 n. Chr.), sprach in der
Mutterstadt ein Hund die Sprache der Menschen.
Aufziehen des Weissen, Vorzeichen des Weissen. 1
Zu den Zeiten des Kaisers Wu von Tsin, im zehnten
Jahre des Zeitraumes Thai-khang (289 n. Chr.), wuchs im
Westen des Palastes von Lö-yang, in dem Dorfe £ m
I-thsieu ein Stein in der Erde. Er war anfänglich drei Schuhe
hoch und von Gestalt gleich einem Rauchfasse. Später war er
wie ein gebückter Mensch. Er krümmte sich und konnte nicht
ausgegraben werden. flj (Hj Lieu-hiang erklärte dieses für
ein Vorzeichen des Weissen. Im nächsten Jahre fuhr der
Wagen des Palastes am Abend aus. 2 Der Palast des Königs
gerieth zuerst in Unruhe, zuletzt ging er durch Aufruhr zu
Grunde. Die von King-fang verfassten Ueberlieferungen von den
Verwandlungen sagen: Der Stein erhebt sich wie ein Mensch.
Der gemeine Mensch ist der Stärkere in der Welt. — Dieses
kommt ihm nahe.
Zu den Zeiten des Kaisers Tsching von Tsin, im Anfänge
des Zeitraumes Hien-khang (335 bis 342 n. Chr.), wuchsen
auf der Erde Haare. Es war nahezu ein Vorzeichen des Weissen.
1 Aufziehen ist Erziehen. Weiss gilt als die Farbe des Westens. Man bezeichnet
durch Weiss vorzüglich das Metall, aber auch Steine, Knochen
.und Haare.
2 Der Kaiser starb.
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