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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ungewöhnliche  Erscheinungen  und  Zufälle  in  China.

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,dem  hohen  Ahnherrn'  den  unzerstörbaren  Ahnentempel. 1  —
Man  befolgte  es.  Nach  den  Anordnungen  für  das  Stammhaus
und  den  Ahnentempel  ist  bei  den  Benennungen  der  Leib  versunken, ­
  der  Name  zu  Stande  gebracht,  und  man  stellt  dann
die  Gebräuche  zurecht.  Desswegen  sind  bloss  die  Verdienste
offenbar,  die  Wirkung  des  Himmels  und  der  Erde  geht  vorüber. ­
  Bei  den  früheren  Königen  gibt  es  kein  Beispiel,  dass
man  im  Voraus  bestimmt  hätte.  Hier  wurde,  nämlich  das  Wort
nicht  befolgt,  es  war  der  ärgste  der  Verstösse.  Zwei  Jahre
später  fuhr  der  Wagen  des  Palastes  am  Abend  aus. 2  Hierauf
war  die  Leitung  unscheinbar,  die  Lenkung  müssig..
In  dem  Zeitalter  %  ft  Sün-hieu’s  von  U  war  ein
Mensch  des  Volkes,  der  von  einer  erschöpfenden  Krankheit
befallen  wurde  und  der,  als  er  genas,  seine  Worte  wiederhallen
lassen  konnte.  Er  sprach  hier,  und  man  hörte  es  dort.  Hörte
man  es  an  dem  Orte,  wo  er  sich  befand,  so  bemerkte  man
nicht,  dass  seine  Stimme  laut  war.  Hörte  man  es  aus  der
Ferne,  so  war  es,  als  ob  ein  Mensch  gegenüber  spräche.  Man
bemerkte  nicht,  dass  die  Stimme  aus  der  Ferne  kam.  Der
Ort,  wohin  die  Stimme  ging,  entsprach  dem  Orte,  wohin  er
sich  wendete.  Die  Entfernung  betrug  nicht  über  zehn  Weglängen. ­
  Einer  seiner  Nachbarn  hatte  auswärts  Zinsen  zu  fordern.
Dieselben  kamen  durch  Jahre  nicht  ein.  Er  wandte  sich  an
jenen  Menschen.  Er  Hess  ihn  sie  fordern  und  Furcht  wegen
Glück  und  Unglück  einjagen.  Der  Schuldner  glaubte,  es  sei
ein  Dämon  und  Geist.  Er  stürzte  zu  Boden  und  gab  das
Schuldige  her.  Jener  Mensch  wusste  ebenfalls  nicht,  wie  dieses
geschehen.  Es  war  das  Unheil  des  nicht  befolgten  Wortes.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Hoei  von  Tsin,  in  dem  Zeiträume ­
  Thai  -  ngan  (302  bis  303  n.  Chr.)  erbaute
Tscheu-I  in  Yang-sien  ein  Wohnhaus.  Als  es  eben  fertig  war,
gaben  die  Thüren  der  Seiten  einen  Ton  von  sich,  als  ob  ein
Mensch  seufzte.  Nach  der  Flucht  I’s  wurden  die  Leute  seines
Hauses  hingerichtet.  Dieses  war  nahezu  Nichtbefolgung  des
Wortes.

1  Die  genannten  drei  Namen  sind  Namen,  welche  nach  dem  Tode  gegeben
werden.
2  D.  i.  der  Kaiser  starb.
            
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