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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

Als  ||f|J  ^|j|  Lieu-pi  starb,  gelangte  ^|J  Lieu-schen
zu  der  Würde.  Die  Bestattung  war  noch  nicht  geschehen,  es
war  auch  noch  kein  Monat  überschritten,  als  man  den  Namen
des  Zeitraumes  veränderte  und  das  Jahr  das  erste  des  Zeitraumes ­
  Kien-hing  (223  n.  Chr.)  nannte.  Hier  wurde  das  Wort
nicht  befolgt.  ^  j|||  Si-thsö-tschi  sprach:  Dass  nach
den  Gebräuchen  der  Gebieter  eines  Reiches,  in  seine  Würde
eingesetzt,  ein  Jahr  überschreitet  und  dann  erst  den  Namen
des  Zeitraumes  verändert,  es  ist  dcsswegen,  weil  ein  Diener
und  Sohn  es  nicht  erträgt,  dass  es  in  einem  Jahre  zwei  Gebieter ­
  gibt.  Man  kann  dieses  Raschheit  und  Unkenntniss  der
Gebräuche  nennen.  —  Die  Weisheitsfreunde  wussten  daher,
dass  Scho  nicht  nach  Osten  übersiedeln  könne.  Später  ergab
es  sich  auch  an  Tsin.  Bei  ijh  U-sün-liang  von  Tsin,
dem  Kaiser  Hoei  von  Tsin,  jq  |)(|  Yuen-liiung  von  Sung
war  es  das  Gleiche.  Liang  starb  nicht  im  Besitze  seiner  Würde.
Kaiser  Hoei  erliess  Befehle,  die  nicht  seine  eigenen  waren.
Yuen-hiung  wurde  wider  Vermuthen  hingerichtet.  Das  Wort
wurde  nicht  befolgt.
In  dem  Zeiträume  Thai-ho  von  Wei  (227  bis  232  n.  Chr.)
wandte  sich  ^  Kiang-wei  nach  Schö.  Er  verlor  seine
Mutter.  Die  Menschen  von  Wei  Hessen  seine  Mutter  ihm  eigenhändig ­
  schreiben.  Sie  nannte  ihn  beim  Namen  und  gebot  ihm,
zurückzukehren.  Dabei  schickte  sie  ihm  Eppich  1  und  gebrauchte
diesen  als  ein  Gleichniss.  Wei  antwortete  auf  das  Schreiben:
Bei  einem  guten  Acker  von  hundertmal  hundert  Morgen  rechnet ­
  man  nicht  einen  Morgen.  Ich  sehe  bloss  das  Milchkraut, 2
es  gibt  für  mich  keinen  Eppich.  —  Wei  entkam  zuletzt  nicht
der  Schuld.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Ming  von  Wei,  im  ersten
Jahre  des  Zeitraumes  King-thsu  (237  n.  Chr.)  meldeten  die
Inhaber  der  Vorsteherämter  an  dem  Hofe:  Der  Kaiser  ist
ffl  IE  Lie-tsu  ,der  glänzende  Ahnherr'.  Er  errichtete  mit
iz  IE  Thai-tsu  ,dem  grossen  Ahnherrn'  und  rfa  IE  Kao-tsu
1  pT  Tang-kuei  ,heimkehren  sollen 1  bedeutet  den  Eppich.
2  ü  Yuen-tschi  ,der  ferne  (weitgehende)  Vorsatz 4  bedeutet  das
Milchkraut.
            
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