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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

Ungewöhnliche  Erscheinungen  und  Zufälle  in  China.

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bringen  das  Volk  massig  ist,  sind  die  Merkmale  der  tanzenden
Reihen  nahe.  —  Jetzt  stellt  man  auf  den  Händen  Becher  und
Schüsseln  zusammen  und  stürzt  sie  um.  Dieses  ist  das  äusserst
Gefährliche.  Becher  und  Schüsseln  sind  Gefässe  für  Wein  und
Speise.  Doch  indem  man  sie  mit  dem  Namen  ,die  Ruhe  des
Zeitalters  von  Tsin'  benennt,  spricht  man  es  aus,  dass  die
vorzüglichen  Männer  des  Zeitalters  von  Tsin  vor  allem  auf
Wein  und  Speise  bedacht  sind  und  dass  ihr  Wissen  sich  nicht
auf  die  Ferne  erstreckt.  Die  Ruhe  des  Zeitalters  von  Tsin  ist
gleichsam  von  der  Art  wie  Becher  und  Schüsseln  sich  auf  den
Händen  befinden.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Hoei  von  Tsin,  in  dem  Zeiträume ­
  Yuen-khang,  befanden  sich  unter  den  Schmuckgegenstäuden
  der  Frauen  Gürtelgehänge  der  fünf  Waffengattungen.
Ferner  verfertigten  sie  aus  Gold,  Silber,  Schildkrötenschuppen
und  ähnlichen  Dingen  Aexte,  Streitäxte,  Lanzen,  Hakenlanzen
und  gebrauchten  sie  als  Haarnadeln.  Yti-pao  sagte:  Der  Unterschied ­
  der  Männer  und  Weiber  ist  die  grosse  Gliederung  der
Reiche.  Desswegen  sind  die  Gegenstände  der  Kleidung  von  abweichender ­
  Art,  die  Darbietungen  und  Handopfer  sind  nicht
dieselben.  Dass  jetzt  die  Frauen  Kriegsgeräthe  zu  ihrem
Schmucke  machen,  dieses  ist  ebenfalls  der  Ungeheuerlichkeiten
grösste.  —  Alsbald  erfolgte  die  That  der  Kaiserin  von  dem
Geschlechte  ■jl|  Ku.  Zuletzt  verlor  man  durch  die  Waffen
die  Welt.
Gegen  das  Ende  des  Zeitraumes  Yuen-khang  bis  zu  dem
Zeiträume  Thai-ngan  (302  bis  303  n.  Chr.)  sammelten  sich  in
den  Festen  des  Stromes  und  des  Hoai  verdorbene  Haarflechten
auf  den  Wegen  an.  Wenn  es  viele  waren,  erreichten  sie  bisweilen ­
  die  Zahl  von  vierzig  bis  fünfzig  Stücken.  Yü-pao  hiess
einst  Leute  sie  verstreuen  und  entfernen.  Einige  warf  man  in
den  Wald  und  unter  die  Pflanzen.  Andere  warf  man  in  Gruben
und  Thäler.  Als  man  am  nächsten  Tage  nach  ihnen  sah,  waren
alle  wieder,  wo  sie  früher  gewesen.  Einige  Menschen  des  Volkes ­
  sagten,  man  sehe  Dachse,  welche  sie  in  den  Mund  nehmen
und  ansammeln,  Es  ward  ebenfalls  nicht  untersucht.  Pao
sprach:  Die  Haarflechten  sind  ein  gemeines  Kleidungsstück
des  Menschen.  Sie  sind  das  Bild,  dass  man  sehr  niedrig  steht
und  eben  das  niedere  Volk  anstrengt  und  entehrt.  Verdorben
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