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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

sich  nicht  unterscheiden,  so  sind  die  Vorschriften  der  Könige
ihrer  Ordnung  verlustig.  Wenn  Ungeheuerlichkeiten  der  Kleidung ­
  entstanden  sind,  folgt  der  Leib  ihnen  zum  Untergange.
jfo  ä.  Mei-hi  trug  Männermützen,  und  Khie  verlor  die  Welt.
Ho-yen  trägt  Frauenkleider,  und  er  verliert'  ebenfalls  sein
Haus.  Das  Unheil  ist  das  gleiche.
Die  Frauen  von  U,  welche  sich  zurecht  machten,  fassten
hastig  ihr  Haupthaar  zusammen  und  theilten  es  zu  Hörnern,
welche  über  die  Ohren  gingen.  Der  Gebrauch  nämlich,  festzuhalten, ­
  zusammenzubinden  und  mit  grosser  Eile  Hörner  zu
bilden,  bedeutet  das  Ausserachtlassen  der  Mitte.  Desswegen
ist  es  Sitte  in  U,  einander  nachzujagen,  mit  hastigen  Worten
das  Schiessen  mit  Armbrustkugeln  zu  erörtern  und  durch  augenblicklichen ­
  Schmerz  einander  zu  schätzen.  Diejenigen,  welche
die  Trauer  dreier  Jahre  hatten,  brachten  hier  und  dort  Zerstörung ­
  zu  Wege  und  starben.  ^  Tschti-kö  war  darob
besorgt.  Er  veröffentlichte  die  Erörterungen  der  richtigen  Verbindung. ­
  Konnte  er  auch  nicht  nach  der  Richtschnur  belehren,
der  Unordnung  steuern,  war  es  doch  ebenfalls  ein  Unternehmen
für  die  Rettung  seines  Zeitalters.  Nach  der  von  %  #
Sün-hieu  gegebenen  späteren  Vorschrift  für  die  Kleider  war
der  obere  Theil  lang,  der  untere  Theil  kurz.  Ferner  häuften
sich  an  dem  Halse  fünf  bis  sechs  Theile,  doch  für  das  untere
Kleid  blieben  ein  oder  zwei  Theile.  -J-*  ^  Yü-pao  sprach:
Bei  dem  oberen  Theile  Ueberfluss  und  Verschwendung,  bei
dem  unteren  Theile  Sparsamkeit  und  Knappheit,  dieses  ist  die
Ungeheuerlichkeit  des  Uebermasses  nach  oben  und  des  Ungenügenden ­
  nach  unten.  %  fö  Sün  -  hao  war  wirklich  verschwenderisch, ­
  grausam  und  eigenwillig  nach  oben,  aber  die
hundert  Geschlechter  verkümmerten  und  ermatteten  nach  unten.
Zuletzt  verlor  er  das  Reich.  Dieses  war  das  Entsprechende.
Nach  der  Erhebung  von  Tsin  waren  die  Kleider  oben
knapp,  unten  überreich.  Wer  die  Kleider  anzog,  drückte  sie
nieder.  Das  untere  Kleid  war  nämlich  das  Bild,  dass  der  Gebieter ­
  herabgekommen  und  schwach,  der  Diener  zügellos  und
ausgelassen,  dass  der  Niedere  den  Höheren  verdeckt.  Es  war
gegen  das  Ende  des  Zeitraumes  Yuen-khang  (291  bis  299  n.
Chr.).  Die  Frauen  nahmen  die  beiden  Bekleidungen  der  Brust
            
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