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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 79. Band, (Jahrgang 1875)

lieber  einige  Gegenstände  des  Taoglanbens.

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Das  jfjf  Hoang-lu-tse,  ,das  gelbe  Schilfrohr',
das  H  1  fsin-mö-hoa,  ,die  Blütlie  des  Klafterbaumes',
das  vjt  Yuen-yi-hoa,  ,die  Bliithe  des  ursprünglichen
Saftes'.  Diese  drei  Unsterblichkeitspflanzeu  wachsen  auf  dem
Thai-schan,  in  dem  Bezirke  ^  Yao  und  in  ^  ^  Fungkao.
  Wenn  man  sie  findet  und  gebraucht,  bewirken  sie,  dass
der  Mensch  tausend  Jahre  alt  wird.
Dasselbe  Buch  Pao-pö-tse:
Unter  den  Pflanzenunsterblichkeitspflanzen  gibt  es  eine
allein  sich  bewegende  Unsterblichkeitspflanze.  Dieselbe  bewegt
sich,  ohne  dass  der  Wind  weht,  von  selbst.  Ihre  Stengel  sind  so
gross  wie  ein  Finger  der  Hand  und  rotli  wie  Mennig.  Sie  hat
farblose  Blätter  gleich  dem  Portulak.  Ihre  Wurzel  hat  grosse
Knollen,  die  gleich  einem  Nössel  sind.  Die  dünnen,  welche
sie  hat,  sind  wie  Küchlein.  Es  sind  zwölf  Stück.  Dieselben
umgeben  die  Wurzel  an  allen  vier  Seiten  und  scheinen  die
zwölf  Sternbilder  nachzuahmen.  Sie  sind  von  einander  eine
Klafter  entfernt.  Alle  haben  feine  Wurzeln,  welche  dem  weissen
Haupthaare  gleich  sind  und  sich  aneinander  legen.  Sie  wächst
in  den  tiefen  Thälern  hoher  Gebirge.  Zu  beiden  Seiten  der
Stellen,  wo  sie  wachsen,  gibt  es  keine  Pflanzen.  Wenn  man
die  grossen  Knollen  findet,  macht  man  sie  zu  Pulver  und  gebraucht ­
  sie  als  Arznei.  Verbraucht  man  sie,  so  erlangt  man
tausend  Jahre.  Verbraucht  man  ein  Stück  von  den  dünnen,  so
erlangt  man  hundert  Jahre.  Man  kann  damit  andere  Menschen
betheilen.  Trägt  man  im  Busen  eine  grosse  Wurzel,  so  ist
man  unsichtbar.  Will  man  sichtbar  werden,  so  dreht  man  sie
nach  links  und  nimmt  sie  heraus.
*
Dasselbe  Buch  Pao-pö-tse  :
Die  Unsterblichkeitspflanze  des  Kuhhorns  wächst  auf  dem
Berge  der  Langjährigkeit  des  Tigers  und  auf  der  Bergtreppe
von  U.  Von  Gestalt  hat  sie  Aelmlichkeit  mit  der  Zwiebel,
wächst  aber  einzeln  wie  ein  Kuhhorn.  Sie  ist  drei  bis  vier
Schuh  lang  und  von  grüner  Farbe.  Man  macht  sie  zu  Pulver
und  gebraucht  davon  sieben  Geviertzolle.  Gebraucht  man  sie
täglich  dreimal  bis  zu  hundert  Tagen,  so  erlangt  man  eine
Lebensdauer  von  tausend  Jahren.
Dasselbe  Buch  Pao-pö-tse:
            
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