lieber die Verbalstammbildung in den semitischen Sprachen.
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2. Manche Q.uadrilitera sind aus erweiterten Verbalstämmen
mit Beibehaltung der Stammbildungssylben hervorgegangen,
und zwar aus dem Causativum: anbs (von mb mit Causativpräfix
2£, aus W entstanden), m“ip eilen', ,flagellavit',
(VfjÄ'fl/.'t': , durchschimmern 1 (A- für ft:), ^loz , aufschieben'
(z für .*<), ähnlich btpfi gängeln', Ah®:,mischen' (von Flüssigkeiten)
von (Dbrh: (vielleicht = “au, -p:, wie ®M>: ,den Bogen spannen'
= TP»), oder aus der Reflexivform mit Verwandlung des n in i,
z. B. Ä^A©: streitsüchtig sein' von luu, .PCnP: ,schiessen, jaculatus
est' von nm, am, ß'iW'- ,verwirrt sein' von oaJü, jLij,
bbm in der Sprache der Mischna: nbaanajj naiD (Tr. Succach
II. 2) ,eine ungeordnete, eine mit verwirrtem Gezweige bedeckte
Laubhütte' von bba ,verwirren'. Hierher gehört vielleicht auch
äth. -FfflA: ,den Sprecher machen' von -ODA: ,sprechen 1 .
3. Theils aus vierbuchstabigen Nominibus, theils aus Nominalstämmen
mit Beibehaltung aller oder einzelner Bildungssylben
(Vor- oder Nachsätze), theils aus mundgerecht gemachten
Fremdwörtern, theils endlich auch aus verschiedenen Partikeln
oder gar ganzen Redensarten mit Hilfe der wunderlichsten Abkürzungen
und Contractionen linden sich zahlreiche Quadrilitera
abgeleitet. Es liegt in der Natur der Sache, dass dergleichen
Denominativbildungen erst sehr spät in den einzelnen Sprachen
o
auftauchen und allmälig darin sich festsetzen, z. B. jvüAä. (von
thaten erweisen' (von ©/UTF ,Barmherzigkeit'), ©Ffi; ,gefangen
nehmen', ,in Trümmern liegen', AA.AP: ,die Nacht zu-