Ueber einige Gegenstände des Taoglaubens.
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sich. Gebraucht man einen Gantang, so erlangt man eintausend
Jahre.
Dasselbe Buch Pao-pö-tse:
Was die Baumunsterblichkeitspflanze betrifft, so rinnt
das Harz der Fichten und Pistazien in die Erde. In tausend
Jahren verwandelt es sich in Stechwinde. Nach zehntausend
Jahren wächst über dieser ein kleiner Baum, der von Gestalt
den Blüthen der Wasserlilie ähnlich ist. Derselbe heisst
^112 Mö-wei-hi-tschi, ,die Baumunsterblichkeitspflanze
der Freude der Macht'. Wenn man ihn in der Nacht
sieht, hat er glänzendes Licht. Erfasst man ihn, so ist er sehr
schlüpfrig. Setzt man ihn dem Feuer aus, so wird er nicht
verbrannt. Legt man ihn an den Gürtel, so entgeht man den
Waffen. Man umgürtet damit einen Hahn, mengt ihn unter
zwölf andere Hähne und schliesst alle zugleich ein. Man
schiesst aus einer Entfernung von zwölf Schritten zwölf Pfeile
ab. Die anderen Hähne werden verletzt, jedoch der Hahn, der
mit der Unsterblichkeitspflanze der Freude der Macht umgürtet
ist, bleibt gänzlich unverletzt. Man bricht an dem Orte, wo sie
wächst, sechs Keime und trocknet sie im Schatten durch
hundert Tage. Man macht sie zu Pulver und gebraucht davon
sieben Geviertzolle. Wenn man in einem Tage dreimal einen
Zweig verbraucht, so erlangt man dreitausend Jahre.
Dasselbe Buch Pao-pö-tse:
Unter einem tausendjährigen verdorrten Baume findet sich
eine Wurzel, die gleich einem sitzenden Menschen. Dieselbe
ist sieben Zoll lang. Wenn man sie einschneidet, so blutet sie.
Wenn man mit diesem Blute die Fusssohlen bestreicht, so
kann man zu Fusse auf der Oberfläche des Wassers gehen,
ohne unterzusinken. Bestreicht man damit die Nase eines
Menschen und dieser tritt in das Wasser, so öffnet sich für
ihn das Wasser und er kann auf dem Boden des Wirbels
weilen. Bestreicht man damit den Leib, so wird man unsichtbar.
Will man sichtbar werden, so streicht man es ab. Ferner
kann man damit Krankheiten behandeln. Ist die Krankheit
innerhalb des Bauches, so schneidet man einen kleinen Löffel
voll ab und gebraucht es. Ist Anschwellung und Schmerz auswendig,
so reibt man an der leidenden Stelle einen kleinen
Löffel voll ein. In allen Fällen erfolgt unter der Hand die